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    Putin unzufrieden mit Wirtschaftswachstum und Inflation in Russland

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    SANKT PETERSBURG, 14. Juni (RIA Nowosti). Wladimir Putin ist mit dem Tempo des Wirtschaftswachstums und dem hohen Inflationstempo in Russland - von Januar bis Mai 7,3 Prozent - unzufrieden. "Selbstverständlich passt uns nicht alles, was heute in der russischen Wirtschaft passiert. In erster Linie betrifft das ein hohes Inflationsniveau, das vom Januar bis zum Mai 7,3 Prozent ausmachte. Und auch das Tempo des Wirtschaftswachstums kann uns nicht zufriedenstellen", sagte der Präsident Russlands auf dem Petersburger Wirtschaftsforum. Ihm zufolge betrug das Tempo der Steigerung der Industrieproduktion in Russland im Zeitraum von Januar bis April 2005 4,2 Prozent.

     Die Investitionen in das Grundkapital erhöhten sich um 9,8 Prozent, das Realeinkommen der Bürger um 5,6 Prozent und der Reallohn um 8,7 Prozent.

    Vom Januar bis zum April 2005 ging die Arbeitslosenzahl um 9 Prozent zurück. Das Wachstum der Gold- und Devisenreserven, des Stabilisierungsfonds, des Haushaltsprofizits und des Aktivsaldos der Handelsbilanz setzt sich fort", betonte der Präsident.

    Ursprünglich wurde die Inflation im föderalen Haushalt für 2005 in Höhe von 8,5 Prozent prognostiziert. Aber später veröffentlichten das Wirtschaftsministerium und das Finanzministerium eine präzisierte Inflationsprognose in Höhe von 10 Prozent.

    Der Wirtschaftsminister German Gref sagte zu Journalisten vor dem Forum, dass das Ministerium die Inflationsprognose für 2005 vorerst nicht heraufgesetzt habe.

    "Vorläufig werden wir die Prognose nicht ändern", beantwortete der Minister die Frage der RIA Nowosti, ob das Ministerium die Inflationsprognose für das laufende Jahr geändert habe.