21:33 21 Oktober 2017
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    Bei dem Anschlag auf die Eisenbahn im Moskauer Vorort wurde Trotyl verwandt

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    MOSKAU, 14. Juni (RIA Nowosti). Nach ersten Angaben wurde bei dem Anschlag auf den Eisenbahnzug nahe Moskau Trotyl verwandt, erfuhr RIA Nowosti von einer Quelle im Umfeld der Ermittler. „Erste Analysen, die am Tatort vorgenommen wurden, weisen auf Sprengstoff in der Art von Trotyl hin", sagte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Er führte aus, dass den Ermittlern die genaue Untersuchung des Sprengstoffs, den die Terroristen verwendet haben, noch bevorsteht.

    „Zum Sprengstoffanschlag auf den Eisenbahndamm am Kilometer 153 der Strecke von Moskau nach Grosny werden sprengtechnische, kriminalistische und andere Gutachten erstellt", sagte er.

    Am Sonntag um 7.10 Uhr wurde an der genannten Stelle der Bahndamm gesprengt, wodurch vier Waggons des Zuges aus den Gleisen gerieten.

    Den Sprengstoffexperten des Inlandgeheimdienstes FSB zufolge detonierte ein Sprengsatz mit einer Kraft von 3 Kilogramm in Trotyläquivalent. Am Tatort wurde ein Trichter von etwa einem Meter im Durchmesser und einer Tiefe von 50 Zentimetern vorgefunden. Die Ermittler stellten Drähte sicher, die zu der rechten Schiene in Fahrtrichtung führten, und entdeckten Spuren vom Versteck der Täter. „Der Sprengsatz detonierte unter der Schürze der Elektrolok", gab der Operativstab des FSB bekannt.

    Nach dem Anschlag benötigten 42 Personen medizinische Hilfe, fünf Personen, darunter ein Kind, kamen ins Krankenhaus.

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