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    Russland und Indien aktiv gegen Spaltung der Zivilisationen in der Welt

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    MOSKAU, 14. Juni (RIA Nowosti). Russland und Indien seien berufen, bei der Verhinderung einer Spaltung zwischen den Zivilisationen in der heutigen Welt eine wichtige Rolle zu spielen.

     Das erklärte Alexander Saltanow, stellvertretender Außenminister der Russischen Föderation, am Dienstag bei einem Treffen der Vorsitzenden der Partei INC (Indischer Nationalkongress) Sonia Gandhi mit den russischen Teilnehmern des Weltwirtschaftsforums „Dialog der Zivilisationen".

    Saltanow betonte, dass der russisch-indische Dialog nicht nur bei der Beseitigung des internationalen Terrorismus eine wichtige Rolle spielen, sondern auch einen realen Dialog zwischen Vertretern der verschiedenen Zivilisationen einleiten könne.

    Ferner wies der russische Diplomat darauf hin, dass es in der Welt von heute Kräfte gebe, die an der Schaffung von neuen Trennlinien in der Welt interessiert seien.

    „Gegenwärtig entstehen neue Doktrinen über die Kollision der Zivilisationen, in der Welt gibt es Kräfte, die an der Ziehung neuer Trennlinien interessiert sind", sagte der stellvertretende Außenminister Russlands.

    Solche Erscheinungen seien, nachdem die Welt die ideologische Spaltung zu überwinden konnte, gefährlich, meinte Saltanow.

    Sonia Gandhi erklärte ihrerseits, Russland und Indien seien sich einig in ihrem Streben, den Terrorismus ohne Anwendung von Doppelstandards zu bekämpfen.

    „Wir stellen Länder dar, die mit Äußerungen von Extremismus, Separatismus und Terrorismus konfrontiert sind. Russland und Indien stimmen darin überein, dass der Terrorismus eingedämmt und ohne Anwendung von Doppelstandards bekämpft werden muss", sagte Sonia Gandhi.

    Außerdem hob sie die Wichtigkeit des Dialoges zwischen den Zivilisationen für die heutige Welt hervor.

    Sie erwähnte auch, dass Russland und Indien im Rahmen der UNO aktiv zusammenarbeiten, um der Organisation zu mehr Gewicht im internationalen Leben zu verhelfen. Außerdem verwies Gandhi darauf, dass Russland und Indien durch besondere Beziehungen miteinander verknüpft seien, die schon immer sehr fest waren, unabhängig von den Veränderungen, die sich auf der internationalen Bühne abspielen. Wie sie betonte, positionieren sich unsere beiden Länder, die multikulturelle, multikonfessionelle und multinationale Gemeinschaften darstellen, als Verfechter des Dialoges zwischen den Zivilisationen.

    Sonia Gandhi unterstrich, dass Russland und Indien aktiv im Bereich des Kampfes gegen Massenvernichtungswaffen zusammenwirken. Sie hob hervor, dass beide Länder an die wichtigsten Herausforderungen und Gefahren der Gegenwart auf die gleiche Weise herangehen, und hob hervor, dass eine Globalisierung ohne Institute, die sie steuern könnten, in der Welt Spannungen hervorrufen könne.

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