13:37 23 Januar 2017
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    Putin lehnt übermäßigen Einfluss des Staates auf Wirtschaft ab

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    ST. PETERSBURG, 14. Juni (RIA Nowosti). Eine übermäßige Teilnahme des Staates am Wirtschaftsleben kann der Initiative von Unternehmern im Wege stehen. Diese Ansicht vertrat der russische Präsident, Wladimir Putin, am Dienstag auf dem St. Petersburger Wirtschaftsforum. „Zugleich kann sich der Staat nicht von solchen ökonomischen Sphären distanzieren, in denen seine Präsenz berechtigt und fundiert ist." Dabei meinte der Staatschef einzelne Objekte der Infrastruktur und den Militär-Industrie-Komplex.

    Jedes Land bestimme selber seine Wirtschaftspolitik. Aber ein Erfahrungsaustausch und eine gemeinsame Diskussion zu diesem Problem auf dem Forum würden äußerst nützlich sein.

    Als wichtiges Thema stufte Putin den Platz der russischen Wirtschaft im System der internationalen Arbeitsteilung ein. „Das heutige Russland ist ein gewaltiger Exporteur von Rohstoffen. Das ist unser kolossaler Konkurrenzvorteil. Zudem könnte die Förderung selbst - genau so wie die primäre Verarbeitung von Rohstoffen - durchaus zu einer High-Tech-Branche werden. Aber eine effektive Nutzung von Naturreichtümern ist bei weitem keine ausreichende Voraussetzung für ein beständiges Wirtschaftswachstum."

    Putin sprach sich für eine umfassende Umstrukturierung der russischen Wirtschaft und als Folge dessen für die Schaffung von Produktionen aus, die gefragte Waren von hoher Qualität herstellen. „Aus der Konkurrenzfähigkeit einer jeden russischen Ware und eines jeden russischen Betriebes setzt sich die Konkurrenzfähigkeit des Staates als Ganzes zusammen", sagte der russische Präsident.

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