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    Kasachstan über Ereignisse in Usbekistan und Kirgisien besorgt

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    MOSKAU, 15. Juni (RIA Nowosti). Die jüngsten Ereignisse in Usbekistan und Kirgisien haben in Kasachstan Besorgnis hervorgerufen. Darauf verwies der Außenminister Kasachstans, Kassymschomart Tokajew, am Mittwoch auf einer internationalen Unternehmer-Konferenz der Asiatischen Gesellschaft in Alma-Ata.

    "Kasachstan ist bereit, jede Hilfe zu erweisen, die Usbekistan und Kyrgystan benötigen, denn wir halten an der Idee der regionalen Zusammenarbeit fest", sagte Tokajew. Er erinnerte daran, dass "drei Staaten - Kasachstan, Usbekistan und Kyrgysstan - 1998 das Abkommen über innere Freundschaft und Zusammenarbeit unterzeichnet haben".

    Der kasachische Außenminister betonte, er verfolge aufmerksam alle Ereignisse in diesen Staaten. "Kasachstan schätzt die langfristigen Beziehungen zu diesen Staaten und vertritt die Ansicht, dass sich unsere Zukunft und unser Schicksal im Rahmen unseres gemeinsamen Marktes und im Rahmen der vom Präsidenten Kasachstans vorgeschlagenen Union Zentralasiatischer Länder gemeinsam gestalten müssen", sagte Tokajew.

    Der Präsident Kasachstans, Nursultan Nasarbajew, hatte vor dem Parlament in seiner Jahresbotschaft an das Volk im Februar dieses Jahres den Zentralasiatischen Staaten vorgeschlagen, Kasachstan, Kyrgysstan und Usbekistan zu einer Union zu vereinen. Tokajew schloss einen möglichen Beitritt weiterer Staaten der Region zu der Union nicht aus. Die Bildung der Union sieht keine Vereinigung zu einem einheitlichen Staat vor.

    Fünf ehemalige Unionsrepubliken - Kyrgysstan, Kasachstan, Tadschikistan, Usbekistan und Russland - gehören heute der Organisation für Zentralasiatische Zusammenarbeit (OZAZ) an. Das Hauptziel dieser Staatengemeinschaft ist es, einen gemeinsamen Markt und transnationale Korporationen zu schaffen, die den Zustand der regionalen Zusammenarbeit verbessern sollen. Bei der letzten Sitzung der Staatschefs der Mitgliedsländer der OZAZ im Herbst vergangenen Jahres war eine Delegation Afghanistans als Beobachter zugegen.

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