Radio
    Politik

    Putin: Die Beziehungen mit Indien entwickeln sich bestens

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 0 0

    SANKT PETERSBURG, 15. Juni (RIA Nowosti). Wladimir Putin meint, dass sich die russisch-indischen Beziehungen, einschließlich der Wirtschaft und der militärtechnischen Zusammenarbeit, positiv entwickeln. „Ich stelle mit Genugtuung fest, dass sich unsere heutigen Beziehungen bestens entwickeln", sagte der Präsident beim Empfang Sonia Gandhis, Vorsitzende des Indischen Nationalkongresses (INC), im Konstantinowski-Palast. „Die politische Tagesordnung ist sehr inhaltsreich. Es entwickeln sich auch die Beziehungen im Bereich der Wirtschaft und der militärtechnischen Zusammenarbeit", betonte Putin. Der russische Präsident schlug vor, 2008 zum Jahr Russlands in Indien und 2009 zum Jahr Indiens in Russland zu machen.

    „Wir könnten eine ganze Reihe kultureller Maßnahmen in beiden Ländern planen", sagte Putin.

    Sonia Gandhi bezeichnete den Vorschlag des Präsidenten als „wunderbar und vortrefflich". „Mit großem Interesse sehe ich meiner persönliche Beteiligung an diesen Maßnahmen entgegen", sagte sie.

    Die INC-Vorsitzende schlug vor, die russisch-indische Zusammenarbeit im Kampf gegen die terroristischen Herausforderungen zu aktivieren.

    „Russland und Indien stoßen auf allgemeine Herausforderungen - die Herausforderungen durch den Terrorismus. Man muss arbeiten, um eine Antwort auf diese Gefahr zu finden", erklärte Gandhi.

    Ihr zufolge dürfe es im Kampf gegen den Terrorismus keine Doppelstandards geben.

    „Wenn wir über den Kampf gegen den Terrorismus und die Verhinderung von Terrorakten sprechen, müssen wir in erster Linie an jene denken, die besonders verwundbar sind. Das sind vor allem die Frauen und Kinder", sagte Sonia Gandhi.

    „Wir müssen uns bemühen, alles zu tun, um die Familien zu schützen und ihnen zu helfen, den Verlust ihrer Angehörigen zu verschmerzen", meint die INC-Vorsitzende.

    „Wir haben den Schmerz und den Kummer von Beslan gut in Erinnerung", unterstrich Gandhi.

    Sie berichtete, dass am Dienstag, als die indische Delegation nach Russland kam, über einen Terrorakt in Kashmir bekannt wurde, durch den zwölf Schüler ums Leben kamen.

    In Beslan (Nordossetien, Republik im Nordkaukasus) kamen 330 Personen, darunter 186 Kinder, im Ergebnis der Geiselnahme durch eine Gruppe von Terroristen in einer Schule am 1.-3. September 2004 ums Leben.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren