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    Teheran will das Problem „Nukleardossier" schnell lösen

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    TEHERAN, 15. Juni (RIA Nowosti). Der Sekretär des Höchsten Rates für nationale Sicherheit Irans, Hassan Rouhani, rechnet damit, dass mit der Wiederwahl Mohammed El-Baradeis als IAEA-Chef das Problem des iranischen „Nukleardossiers" bald gelöst wird. Darauf verwies der Sekretär am Mittwoch vor Journalisten.

    Rouhani, zuständig für die Entwicklung der iranischen Nuklearprogramme, sagte, El-Baradei habe schon nach seiner Wiederwahl als Generaldirektor der IAEA zu verstehen gegeben, dass „eine Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen der Agentur und Iran zu beobachten ist".

    „Wir hoffen, dass beim weiteren Zusammenwirken die offen gebliebenen Fragen der Verschmutzung von Zentrifugen zur Herstellung von angereichertem Uran und Fragen der Geschichte der Schaffung der ‚Pi-2'-Zentrifuge beantwortet und somit das Problem des iranischen ‚Nukleardossiers' bald definitiv gelöst werden", sagte Rouhani.

    Das offizielle Teheran möchte, dass die iranischen „Nukleardossiers" im IAEA-Gouverneursrat, der jetzt in Wien tagt, schnellstmöglich geschlossen werden. Indessen ist Iran nicht gewillt, auf sein legitimes Recht zur Aneignung friedlicher Nukleartechnologien zu verzichten.

    Momentan sind die Arbeiten zur Urananreicherung entsprechend den Vereinbarungen Teherans mit der „europäischen Troika" (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) zeitweilig eingestellt worden.

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