15:46 21 Oktober 2017
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    Putin führt Expertentreffen zum Problem der Erhaltung der Waldbestände durch

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    NOWO-OGARJOWO, 15. Juni (RIA Nowosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Mittwochabend in seiner Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau ein Treffen zum Problem der Erhaltung von Waldbeständen durchgeführt. An dem Treffen nahmen Larissa Brytschowa, Leiterin der Rechtsabteilung im Präsidialamt, Finanzminister Alexej Kudrin, der Minister für Naturressourcen, Juri Trutnew, und der Korrespondent der Moskauer Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda" Wassili Peskow teil.

    Bei der Eröffnung des Treffens erinnerte Putin daran, dass er sich mit Peskow bei einem Besuch in der Zeitungsredaktion am 23. Mai getroffen hatte. Peskow habe ein wichtiges Problem aufgeworfen, das die Erhaltung von Waldbeständen und die staatliche Politik in diesem Bereich betreffe.

    „Unter Berücksichtigung dessen, dass die Regierung gemeinsam mit den Duma-Abgeordneten an mehreren Gesetzen in diesem Bereich arbeitet, entstand die Idee, sich in dieser Zusammensetzung zu treffen, um die Vorschläge der Regierung wie auch die Diskussionen mit Abgeordneten und die Teilnahme von Vertretern gesellschaftlicher, vor allem ökologischer Organisationen, daran zu erörtern", sagte Putin.

    Bei Putins Treffen mit dem Kollektiv der "Komsomolskaja Prawda" hatte Peskow auf die räuberische Abholzung wie auch darauf verwiesen, dass das Forstgesetz im Grunde genommen nur die Privatisierung von Waldbeständen zum Inhalt hat und Wissenschaftler und die Öffentlichkeit nicht zur Diskussion über das Gesetz zugelassen werden. „Für die Naturschutzgebiete verantwortet niemand. Aufgelöst wurde das Forstamt, das vor 200 Jahren gegründet wurde, wie auch das Komitee für Naturschutz", bemängelte der Journalist.

    Dieses Thema sei beachtenswert, sagte Putin damals und schlug Peskow vor, zu einer ausführlicheren Diskussion zusammenzutreffen.

    Wassili Peskow (75) ist bekannter Reporter und Schriftsteller und befasst sich mit Problemen der Natur und des Umweltschutzes. Am bekanntesten ist sein Buch „Schritte auf Tau". 1964 wurde Peskow für dieses Buch mit dem damals höchsten Preis der UdSSR - dem Lenin-Preis - ausgezeichnet.

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