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    Russisches Rettungsschiff „Schachtjor" wird an NATO-Übung teilnehmen

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    MOSKAU, 16. Juni (RIA Nowosti). Das Rettungsschiff „Schachtjor", das zur russischen Schwarzmeerflotte gehört, wird am 17. Juni an der internationalen NATO-Übung zur Rettung der Besatzungen von in Seenot geratenen U-Booten Sorbet Royal-2005 teilnehmen. Das geht aus einer Mitteilung des Pressedienstes der Kriegsmarine Russlands hervor, die am Mittwoch in der RIA Nowosti eingegangen ist.

    „Russland nimmt erstmals an einer derartigen Übung teil, die Seestreitkräfte der NATO führen sie aber einmal in drei Jahren durch. Bei der vorangegangenen Übung war die russische Kriegsmarine durch Militärbeobachter vertreten", heißt es in der Mitteilung.

    Wie es weiter heißt, befindet sich an Bord der „Schachtjor" ein Bergungs- und Rettungskommando von Tauchern. Das Kommando hat eine vorbereitende Ausbildung im Hafen von Cartagena (Spanien) absolviert. Außer den Tauchern befindet sich eine Gruppe der spezialisierten medizinischen Hilfe mit entsprechender Ausrüstung an Bord, die für die operative Hilfe für Taucher vorgesehen ist.

    „Vom 17. bis zum 18. Juni werden vorbereitende Maßnahmen auf dem Stützpunkt Taranto (Italien) durchgeführt. Vom 20. bis zum 24. Juni sollen Einzelgefechtsübungen mit U-Booten trainiert werden. Die Rolle der in Seenot geratenen U-Boote werden italienische, türkische und niederländische U-Boote spielen", steht in der Mitteilung.

    Das Rettungsschif „Schachtjor" wird am 21. Juni eine Schauübung zur Aufnahme von U-Boot-Fahrern von der Wasseroberfläche durchführen. Als Betroffenen werden keine Manequins, sondern Militärangehörige auftreten. Nach der Hebung an Bord werden komplette medizinische Maßnahmen, einschließlich der Wiederbelebungshilfe in einer Druckkammer, durchgeführt, heißt es in der Mitteilung.

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