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    Die IAEA entsendet Inspektoren nach Georgien

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    WIEN, 16. Juni (RIA Nowosti). Die Internationale Agentur für Atomenergie (IAEA) entsendet Inspektoren nach Georgien.

    Einer informierten Quelle in Wien zufolge sollen die Experten der Agentur herausfinden, was mit den verschwundenen Spaltmaterialien geschehen ist, die für die Schaffung von Nuklearwaffen geeignet sind.

    Außerdem hätten die IAEA-Inspektoren den Auftrag, ein Forschungsinstitut in Abchasien aufzusuchen, um zu klären, was mit dem verschwundenen Plutonium und hoch angereicherten Uran passiert ist.

    Wie die Quelle erläuterte, „geht es um radioaktives Material, das während des Zerfalls der Sowjetunion in unbekannten Größenordnungen und der Aufteilung der Atomwirtschaft unter den früheren sowjetischen Unionsrepubliken verschwunden ist ".

    Diese Frage sei für die IAEA immer akut gewesen, „doch jetzt ist die Zeit für eine derartige Inspektion reif".

    Die Quelle nannte für die Inspektion in Georgien und Abchasien keine Termine, doch ließ sie wissen, dass die Inspektoren schon in den kommenden Tagen aufbrechen könnten.

    Das Sekretariat der IAEA in Wien bestätigte die genannte Information bisher nicht, dementierte sie aber auch nicht.