00:08 19 Oktober 2017
SNA Radio
    Politik

    Chaindrawa: Russland und Georgien überwanden das Haupthindernis auf dem Weg zum Abschluss eines Freundschaftsvertrages

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 2 0 0
    MOSKAU, 16. Juni (RIA Nowosti). Russland und Georgien haben mit der Regelung der Frage der Militärstützpunkte das Haupthindernis auf dem Weg zur Unterzeichnung eines Vertrages über Freundschaft und gegenseitige Verständigung überwunden. Das stellte der für die Konfliktlösung zuständige Staatsminister Georgiens, Georgi Chaindrawa, am Donnerstag vor Journalisten in Moskau fest. Er sprach nach dem Abschluss von zweitägigen Konsultationen über die georgisch-abchasische Regelung, an denen Vertreter von Georgien, Abchasien, Russland und der UNO teilgenommen hatten.

    „Die russisch-georgischen Beziehungen entwickeln sich jetzt sehr intensiv. Wir befinden uns in einer Phase des Durchbruchs zur Vorbereitung des Großvertrages zur Unterzeichnung", sagte Chaindrawa.

    „Das Haupthindernis wurde überwunden, wir sind zu einer beiderseitigen Entscheidung über die Militärstützpunkte gelangt. Jetzt heißt es, sich über die Beilegung der Konflikte auf georgischem Territorium zu einigen", betonte der georgische Minister.

    Chaindrawa verwies auf die Rolle Russlands bei der Beilegung des georgisch-abchasischen und des georgisch-südossetischen Konfliktes.

    „Wenn wir hierbei Verständnis finden, so hoffe ich, dass dies (die Unterzeichnung des Vertrages) in naher Zukunft zu erwarten ist", bemerkte Chaindrawa.

    Der georgische Minister verwies auf Fortschritte bei den Konsultationen über die georgisch-abchasische Regelung. „Ich bin mit dem Ablauf der Verhandlungen in Moskau zufrieden. Die Stimmung ist sehr vertrauensvoll. Wir vernehmen einen qualitativ neuen Tonfall des Dialogs im Vergleich damit, was es früher gegeben hat", sagte Chaindrawa.

    Der Minister teilte ferner mit, dass bei den Konsultationen zwei Hauptfragen - die Rückkehr der Flüchtlinge und die Aufnahme des Zugverkehrs über Abchasien - erörtert wurden. „Ich freue mich darüber, dass das Niveau der gegenseitigen Verständigung in diesen Fragen höher geworden ist", bemerkte der Staatsminister.