02:16 17 Oktober 2017
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    Keine der Versionen zum Terroranschlag auf die Eisenbahn wurde bisher erhärtet

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    MOSKAU, 17. Juni (RIA Nowosti). Nicht eine der Versionen zu dem Terroranschlag auf den Eisenbahnzug auf der Strecke Moskau - Grosny am Kilometer 153 hat sich bisher erhärtet, die Ermittler arbeiten vorerst an allen Versionen weiter, teilte eine informierte Quelle im Umfeld der Ermittler am Freitag gegenüber RIA Nowosti mit.

    Wie es weiter hieß, wurden die besten operativen Mitarbeiter des Inlandsgeheimdienstes FSB, des Innenministeriums und der Staatsanwaltschaft aufgeboten, welche praktisch rund um die Uhr ermitteln.

    Ferner teilte der Gesprächspartner von RIA Nowosti mit, dass „schon sehr bald mittels der Expertisen, auf die große Hoffnungen gelegt werden, das volle Bild des Tathergangs hergestellt wird". „Danach hoffen die Ermittler, auf die Ausführenden des Anschlags zu stoßen", fügte die Quelle hinzu.

    Am Sonntag wurde der Bahndamm der genannten Strecke in einer Entfernung von 153 Kilometer zu Moskau gesprengt. Vier Waggons des Zuges Grosny - Moskau entgleisten.

    Nach den vorläufigen Untersuchungsergebnissen der Sprengexperten des FSB detonierte ein Sprengsatz mit einer Kraft von drei Kilogramm Trotyläquivalent.

    42 Personen begaben sich in ärztliche Behandlung, darunter Kinder. Fünf von ihnen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Staatsanwaltschaft des Moskauer Umlandes leitete ein Strafverfahren gemäß der Artikel 205 (Terrorismus), 105 Abs. 2 und 30 (Mordversuch gegen zwei oder mehr Personen) ein.