12:07 21 Oktober 2017
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    Kulow: In Bischkek wird es keine Tumulte mehr geben

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    BISCHKEK, 17. Juni (RIA Nowosti). Der amtierende Erste Vizepremier Kirgisiens, Felix Kulow, versichert, dass es in Bischkek keine Tumulte mehr geben werde.

    „Ich kann Ihnen offiziell versichern, das sich so etwas nicht mehr wiederholen wird: Dieses Chaos muss unterbunden werden", erklärte Kulow auf Fragen von Journalisten.

    Am Freitagvormittag hatten zweihundert Anhänger des von der Kandidatenliste für die Präsidentenwahlen gestrichenen Urmat Baryktabassow das Regierungsgebäude besetzt. Nach einiger Zeit verließen sie das Gebäude, versuchten jedoch schon bald darauf, es wieder in Beschlag zu nehmen. Milizionäre verhinderten die erneute Besetzung des „Weißen Hauses" in Bischkek, indem sie die Demonstranten vom Platz am Regierungsgebäude abdrängten.

    „Forderungen müssen in Übereinstimmung mit dem Gesetz vorgebracht werden. Wenn Urmat Baryktabassow mit der Entscheidung der Zentralen Wahlkommission nicht einverstanden ist, dann muss er sich an das Gericht wenden und keine Gebäude besetzen", erklärte Kulow.

    Zuvor hatte die Zentrale Wahlkommission die Registrierung des Geschäftsmannes Urmat Baryktabassow als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen wegen dessen doppelter Staatsbürgerschaft annulliert. Urmat Baryktabasow ist Staatsbürger Kirgisiens und Kasachstans.

    Kulow zweifelte Gerüchte an, wonach sich einige Tausend Personen zur Unterstützung Baryktabassows auf Bischkek zu bewegen.

    Wie der Pressesprecher des amtierenden Präsidenten Kirgisiens, Awasbek Atachanow, telefonisch mitteilte, befindet sich Kurmanbek Bakijew in Bischkek und leitet die Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage.

    Atachanow meint, die „Rechtsschutzorgane" hätten zu Beginn der Unruhen „Unentschlossenheit erkennen lassen. Sie waren dezentralisiert, doch gelang es ihnen dann, sich zu mobilisieren und eine Zerstörung des Gebäudes zu verhindern. Nach entschlossenem Handeln ging die Zahl der Demonstranten wesentlich zurück".

    „Alle Abteilungen und Dienste des Präsidialamtes und der Regierung arbeiten wie üblich", sagte er. Er stellte fest, dass „auf den anliegenden Straßen des Platzes in einer Entfernung von 500 bis 1000 Metern nicht mehr als 1000 Demonstranten übrig geblieben sind. Es gab keine Opfer", sagte Atachanow.

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