23:43 19 Oktober 2017
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    Masutverschmutzung im Gebiet Twer bedroht nicht die Wasserversorgung Moskaus

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    SUJEWO (Gebiet Twer), 17. Juni (RIA Nowosti). Das Entweichen von Masut im Gebiet Twer bedroht nicht die Wasserversorgung von Moskau. Das erklärte der stellvertretende Zivilschutzminister Russlands Juri Worobjow am Freitag vor Journalisten.

    „Da der Stausee Iwankowskoje rund 180 Kilometer von der Unglücksstelle entfernt ist, kann gesagt werden, dass die Wasserversorgung von Moskau höchstwahrscheinlich durch nichts bedroht wird. Ich kann das nicht eindeutig behaupten, aber das, was wir gesehen haben, spricht dafür, das keine solche Gefahr besteht", sagte Worobjow.

    Laut dem Minister ist eine solche Verschmutzung unmöglich, da an zwei Orten - am Fluss Wasusa und an der Wolga - Sperranlagen errichtet wurden. „Sie werden sich dort befinden, solange die Verschmutzungsquelle nicht beseitigt ist", fügte er hinzu.

    Um die Verschmutzungsquelle zu beseitigen, so Worobjow weiter, werde eine organisierte Arbeit geführt, die vom Unglücksverursacher - der Offenen Aktiengesellschaft „Russische Eisenbahnen" - vollständig finanziert und materiell sichergestellt wird.

    „Wir sind mit einem Hubschrauber geflogen und haben das Ufergebiet der Wasusa und der Wolga über eine Entfernung von etwa 50 Kilometer erkundet. Die Ausmaße der Ölpest wurden visuell festgestellt", sagte Worobjow.

    Laut dem stellvertretenden Zivilschutzminister ist die Wasusa in diesem Sichtbereich verschmutzt und bedarf an einem 25 Kilometer großen Abschnitt in Richtung Wolga einer vollständigen Reinigung. Worobjow teilte ferner mit, dass die Wolga-Ufer auf einer Länge von rund acht Kilometern von der Wasusa-Mündung total verunreinigt sind. Der Minister fügte hinzu, dass 30 Kilometer von der Unglücksstelle einzelne Ölflecken sichtbar sind.

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