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    Schukow: Es wird gelingen, die Inflation in diesem Jahr in Höhe von 10 Prozent zu halten

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    MOSKAU, 20. Juni (RIA Nowosti). Der Vizepremier der Russischen Föderation, Alexander Schukow, erklärte, dass es gelingen werde, in diesem Jahr die Inflation in der geplanten Höhe zu halten.

    "Ich meine, es wird gelingen, in diesem Jahr die Inflation in Höhe von 10 Prozent zu halten", sagte er auf einer Investoren-Konferenz, die das Unternehmen Renaissance-Kapital organisiert hatte.

    Schukow erinnerte daran, dass auf der jüngsten Regierungssitzung der Entwurf eines Perspektivfinanzplans für die nächsten drei Jahre sowie die Hauptprognosen der sozialökonomischen Entwicklung Russlands bis zum Jahre 2008 angenommen wurden.

    Prioritäten in diesen Dokumenten seien die konsequente Senkung der Inflation, eine ausgewogene Rubelkurspolitik und die Sicherung eines ausgeglichenen Haushalts bei Herabsetzung der Steuerbelastung.

    "Bis zum Jahre 2008 wird die Inflation konsequent um 1,5 bis 2 Prozent jährlich verringert und dann 4 bis 5 Prozent betragen", sagte Schukow. Ihm zufolge soll auch der Anstieg der Preise für Elektroenergie und Gas sowie die Eisenbahntarife in den kommenden drei Jahren das Inflationsniveau nicht übersteigen.

    Schukow betonte zudem, dass die Gold- und Devisenreserven der Zentralbank Russlands Ende des laufenden Jahres voraussichtlich um weitere 45 bis 50 Milliarden US-Dollar zunehmen werden.

    Nach Angaben der Zentralbank Russlands betrug der Umfang der Gold- und Devisenreserven der Russischen Föderation am 10. Juni 2005 146,5 Milliarden US-Dollar.

    Russland erfülle alle staatlichen Verpflichtungen rechtzeitig und in vollem Umfang, sagte der Vizepremier.

    Er erinnerte daran, dass Anfang des Jahres die Verschuldung gegenüber dem Internationalen Währungsfonds in Höhe von 3,3 Milliarden US-Dollar vorfristig getilgt wurde, und zurzeit eine Vereinbarung über die Tilgung eines Teils der Verschuldung gegenüber dem Pariser Klub in einem Umfang von 15 Milliarden US-Dollar erzielt wurde.

    Weder zu sowjetischen Zeiten noch in der letzten Zeit war die Finanzlage des Landes derart stabil, erklärte der Vizepremier.