19:01 20 Januar 2017
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    Kardinal Walter Kasper und Metropolit Kyrill werden Probleme der Beziehungen zwischen beiden Kirchen besprechen

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    MOSKAU, 20. Juni (RIA Nowosti). Kardinal Walter Kasper, Präsident des päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, und Metropolit Kyrill, Chef des kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, werden in Moskau Probleme, die zwischen der Römisch-Katholischen und der Russisch-Orthodoxen Kirche bestehen, erörtern.

    „Es ist ein Treffen von Kardinal Kasper mit seinem offiziellen Partner bei zwischenkirchlichen Verhandlungen - dem Metropoliten Kyrill - zu erwarten", teilte der stellvertretende Chef des kirchlichen Außenamtes des Moskauer Patriarchats, Erzpriester Wsewolod Tschaplin am Montag nach der Ankunft von Kardinal Kasper in Scheremetjewo-2 mit.

    „Bei der Unterredung sollen die Beziehungen zwischen der Russisch-Orthodoxen und der Römisch-Katholischen Kirche sowie Probleme, die zwischen ihnen in Russland und anderen GUS-Teilnehmerländern bestehen, zur Sprache kommen", vermerkte Tschaplin.

    Der Gesprächspartner der RIA-Nowosti betonte, dass der Besuch eines der hochrangigen Vertreter der Römischen Kurie im Verlaufe von einigen Wochen vorbereitet worden und daher kein eiliger Besuch sei. Das Treffen von Kardinal Kasper mit dem Metropoliten Kyrill „werde einen sachlichen, einen Arbeitscharakter haben".

    Der Präsident des Päpstlichen Rates für christliche Einheit wird bis zum 23. Juni in Moskau weilen.

    Früher hatte Kardinal Kasper Russland dreimal besucht. Im Ergebnis seines jüngsten Besuches im vorigen Jahr wurde eine gemeinsame Kommission der beiden Kirchen für die Erörterung und Lösung konkreter Probleme, die dem Dialog zwischen den beiden christlichen Kirchen im Wege stehen, gebildet.

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