02:15 17 Oktober 2017
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    Internationale Irak-Konferenz soll der Übergangsadministration klare Orientierung geben

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Das Schlussdokument der internationalen Irak-Konferenz soll klare Orientierungspunkte für die neue Übergangsadministration des Landes setzen. Das erklärte der offizielle Sprecher des Außenministeriums Russlands, Alexander Jakowenko, in einem RIA-Nowosti-Interview.

    Die Konferenz wird am Mittwoch in Brüssel stattfinden.

    Wie Jakowenko weiter ausführte, hätte sich eine Vorbereitungsgruppe, zu der die USA, die EU, Russland, Japan, Ägypten, Irak und die UNO gehörten, mit der unmittelbaren Organisation des Forums und dem Entwurf des Schlussdokuments befasst. "Russische Vertreter arbeiteten konstruktiv mit ihren Partnern in der Vorbereitungsgruppe bei der Fertigstellung des Entwurfs des Schlussdokuments zusammen", betonte der Diplomat.

    Die Konferenzteilnehmer werden voraussichtlich eine Schlusserklärung annehmen. "In Moskau geht man davon aus, dass darin die Hauptprioritäten der internationalen Völkergemeinschaft beim Wiederaufbau in Irak nach dem Krieg fixiert werden müssten", stellte Jakowenko fest. "So halten wir es für notwendig, dass dieses Dokument nicht nur die Einstellung der in der Konferenz vertretenen Länder und der anderen Organisationen widerspiegelt, den Irakern bei der Bewältigung von Aufgaben der Übergangsperiode entsprechend dem in der Resolution 1546 des UN-Sicherheitsrates verankerten Zeitplan zu helfen. Es soll auch klare Richtlinien für die neue Übergangsadministration enthalten."

    Wie der Sprecher des Außenministeriums feststellte, hofft man in Russland, dass die Brüsseler Konferenz zu einer stärkeren Unterstützung der internationalen Völkergemeinschaft für die politischen Fortschritte in Irak, einer möglichst baldigen Stabilisierung der Situation im Lande und zur Festigung der irakischen Staatssouveränität beitragen würde.