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    UNESCO wird in Tschetschenien psychologische Rehabilitationszentren eröffnen

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Die UNESCO plant, in Tschetschenien psychologische Rehabilitationszentren zu eröffnen. Das teilte Dendev Badarch, Vertreter des UNESCO-Büros in Moskau, am Montag in einem RIA-Nowosti-Interview mit.

    „Ich hoffe, dass die UNESCO schon im nächsten Jahr psychologische Zentren für die Bevölkerung Tschetscheniens eröffnet", sagte er. Laut Badarch sei das ein Einzelprojekt, das im Rahmen dieser internationalen Organisation umgesetzt und finanziert werden solle.

    Badarch erinnerte daran, dass die UNESCO derzeit in der Republik Tschetschenien eine intensive Arbeit, insbesondere beim Wiederaufbau des Bildungssystems, leiste.

    „Heute wird in Tschetschenien unter der Schirmherrschaft der UNESCO ein Projekt im Bereich der Volksbildung umgesetzt. Es handelt sich um die Weiterbildung der Lehrer und Schuldirektoren, die im Verlaufe eines Jahrzehnts keine Möglichkeit für die Erhöhung ihrer beruflichen Fähigkeiten hatten", sagte Badarch.

    „Es ist ein Zyklus von Seminaren geplant, an denen rund 400 Lehrer und Schuldirektoren teilnehmen werden", sagte er und fügte hinzu: „Im vorigen Jahr wurden diese Seminare von 179 Personen besucht."

    Der UNESCO-Beauftragte betonte: „Dieses Programm findet bei den Mitarbeitern der Volksbildung Tschetscheniens großes Interesse... Es hat sich bereits eine Schlange von Leuten gebildet, die sich weiter qualifizieren möchten."

    Badarch berichtete auch, dass mit Unterstützung seitens der UNESCO drei Lehrbücher für die tschetschenischen Schulen vorbereitet worden seien, „die die nationale Komponente" enthalten: Sprache und Besonderheiten der nationalen Kultur und Geschichte.

    Die UNESCO hat für diese Zwecke eine Million US-Dollar bereitgestellt, 500 000 davon wurden bereits in Anspruch genommen, so der UNESCO-Vertreter.

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