02:15 17 Oktober 2017
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    Die Präsidenten Russlands und Mexikos tauschten sich über die Erdölpreise aus

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Wladimir Putin meint, dass hohe Erdölpreise nicht durch die Fördermengen hervorgerufen werden, sondern durch die unzureichende Beachtung der Fragen der Verarbeitung des Erdöls in den letzten Jahren.

    „Das Problem der Preise für Energieträger und Erdölprodukte wird nicht nur durch die Fördermengen bestimmt, sondern auch dadurch, dass ihre Produzenten den Fragen der Verarbeitung in den letzten Jahren zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet und zu wenig in die Schaffung neuer Verarbeitungskapazitäten investiert haben", erklärte der Präsident Russlands auf einer Pressekonferenz zum Abschluss seiner Verhandlungen mit dem mexikanischen Staatschef.

    Der mexikanische Präsident, Vicente Fox, meint, dass Erdölpreise als angemessen bezeichnet werden können, welche die Exportländer in die Lage versetzen, solche Erlöse aus dem Verkauf zu erzielen, die für die Entwicklung ihrer Wirtschaften ausreichen.

    „Es dürfen keine Beschränkungen über den Handel mit dieser Ware verhängt werden. Die Erlöse ermöglichen unseren Wirtschaften ein Wachstum", unterstrich er.

    „Die Nachfrage nach Erdöl führte in der letzten Zeit zu Preisen, welche man wahrhaftig historisch nennen kann", stellte Fox fest.

    Wie der mexikanische Präsident mitteilte, sprach er bei den Verhandlungen mit Wladimir Putin auch über einen Vertrag mit 20-jähriger Laufzeit über die Lieferung von Flüssiggas aus Russland nach Mexiko. Dafür müssen vier Verarbeitungswerke errichtet werden.

    „Das ist die Garantie für stabile Gaslieferungen zu guten Preisen", stellte der mexikanische Präsident fest.