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    "Rosneft" investiert jährlich 1,5 bis zwei Milliarden US-Dollar in eigene Hauptprojekte

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Die Ölgesellschaft „Rosneft" schätzt die jährlichen Investitionen in ihre wichtigsten aktuellen Projekte - „Juganskneftegas", „Nördliches Erdöl" und „Polarlicht" - auf 1,5 bis zwei Milliarden US-Dollar. Das teilte der Vizepräsident von „Rosneft", Stepan Semljuk, beim dritten russischen Erdöl- und Erdgaskongress mit.

    Auf ein weiteres Großprojekt, „Sachalin-1", eingehend, an dem „Rosneft" einen Anteil von 20 Prozent hat, sagte Semljuk, im Rahmen dieses Projektes werde in diesem Jahr mit der Förderung von frühem Erdgas und Erdöl begonnen.

    Was die Projekte „Sachalin-4" und „Sachalin-5" betreffe, an denen „Rosneft" neben der Gesellschaft BP beteiligt ist, so setze „Rosneft" große Hoffnungen auf diese Projekte, obwohl sie sich noch in Entwicklungsstadium befänden.

    Semljuk teilte mit, dass „Rosneft" jetzt die geologischen Erkundungsarbeiten am Vorkommen Wankorskoje beendet und plant, dieses Projekt im Jahr 2006 umfassend in Angriff zu nehmen.

    Nachdem die Erkundung des Vorkommens Wankorskoje abgeschlossen worden sei, könnte „Rosneft" die Möglichkeit erwägen, Geschäftspartner in dieses Projekt einzubeziehen, sagte der Vizepräsident der Gesellschaft.

    Das Vorkommen Wankorskoje liegt im Raum Turuchansk, Region Krasnojarsk (Sibirien). Die Erdölvorräte des Vorkommens werden auf 125 Millionen Tonnen und die Erdgasvorräte auf 76,8 Milliarden Kubikmeter geschätzt.

    Der Umsetzung des Projektes stehen laut Semljuk mehrere Probleme im Wege. So sei die Transportroute für das Öl noch nicht festgelegt worden.

    Der Vizepräsident von „Rosneft" ist zuversichtlich, dass vom Vorkommen Wankorskoje 14 Millionen Tonnen Erdöl im Jahr gefördert werden können. Die Gesellschaft habe vier Milliarden US-Dollar in dieses Vorhaben investiert und plane, im Oktober 2008 das erste Öl zu gewinnen, so der Vizepräsident.

    Wie er weiter bemerkte, hofft „Rosneft", „sich bis zum Jahr 2015 unter den zehn führenden Förderunternehmen für Energieträger zu behaupten. Ich rechne auch mit den ersten Fünf", sagte er.

    Nach Semljuks Angaben steht „Rosneft", die sich als einzige Gesellschaft völlig in staatlichem Besitz befindet, heute nach Lukoil an zweiter Stelle nach dem Umfang der Ölförderung im Lande.

    Wie bereits früher gemeldet, beabsichtigt die Gesellschaft, 2005 mehr als 78 Millionen Tonnen Erdöl zu fördern.

    „Nördliches Erdöl" betreibt ihre Produktionstätigkeit an 15 Vorkommen der Republik der Komi und des Autonomen Bezirkes der Nenzen (Norden des europäischen Teils Russlands).

    Geplant ist, dass die Offene Aktiengesellschaft „Nördliches Erdöl" bis zum Jahr 2006 die Ölförderung auf etwa sieben Millionen Tonnen steigern wird. „Rosneft" gehören 100 Prozent der Aktien der Offenen Aktiengesellschaft „Nördliches Erdöl".

    Die Perspektiven der Erdöl- und Erdgasförderung verknüpft „Rosneft" in vielem mit der Erschließung von Timan-Petschora - der nach den Ressourcen zweitbedeutendsten westsibirischen Erdöl- und Erdgasprovinz -, die im Norden des europäischen Teils Russlands gelegen ist und sich weiter auf den Festlandsockel erstreckt. Durch ihre Beteiligung am Gemeinschaftsunternehmen „Polarlicht" führt „Rosneft" bereits eine aktive Arbeit in der Region.

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