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    Vom Stromausfall in Moskau am 25. Mai waren mehr als sechs Millionen Menschen betroffen

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    MOSKAU, 21. Juni (RIA Nowosti). Im Ergebnis des Stromausfalls am 25. Mai wurde die normale Lebenstätigkeit von mehr als sechs Millionen Menschen beeinflusst.

    Das erklärte der Vize-Vorsitzende der Staatsduma Wladimir Pechtin, Leiter der Arbeitsgruppe zur Untersuchung der Umstände des Stromausfalls vom 25. Mai, unter Berufung auf Angaben des Ministeriums für Zivilschutz.

    Laut Pechtin sei in der Arbeitsgruppe der Schlussbericht des Zivilschutzministeriums über den Verlauf der Beseitigung der Folgen der Havarie im Umspannwerk Tschagino eingegangen.

    „Bei der Havarie waren rund 40 000 Menschen unmittelbar betroffen und sechs Millionen hatten unter Stromausfall gelitten", betonte Pechtin.

    Er berichtete auch, dass bei der Beseitigung der Folgen der Havarie mehr als 3 000 Angehörige des Rettungsdienstes und 623 Einheiten von ressorteigener Technik eingesetzt worden waren.

    „Die Arbeitsgruppe setzt die Untersuchung der Folgen der Energiekrise fort, die Abgeordneten warten auf ähnliche zusammenfassende Berichte auch von den anderen Kommissionen, die das besondere Vorkommnis vom 25. Mai parallel untersuchen", sagte der Vize-Vorsitzende der Staatsduma.

    Laut Angaben des Zivilschutzministeriums „haben die Angehörigen des Rettungsdienstes gemeinsam mit den Mitarbeitern der Moskauer U-Bahn mehr als 20 000 Passagiere aus den Zügen, die in den Tunnels zwischen den Stationen stehen geblieben waren, evakuiert".

    Wie Pechtin erinnerte, hatten auch noch Bürger gelitten, die in den Zügen auf den Stationen und auf den Bahnsteigen geblieben waren und die U-Bahn selbständig verließen.

    In Fernzügen waren 15 000 Fahrgäste geblieben, weitere 4 500 Personen waren in den Aufzügen von Wohnhäusern eingesperrt.

    Das Zivilschutzministerium verwies auch auf die Unwirksamkeit des Systems der Energieversorgung der U-Bahn, des Eisenbahntransports, der Industriebetriebe, der Objekte der Kultur und, was speziell betont wird, der Einrichtungen des Gesundheitswesens des Landes im Notfall.

    Laut Pechtin wäre in vier Subjekten der Russischen Föderation im Ergebnis des Stromausfalls die Arbeit der Industriebetriebe sowie der Objekte der Kultur, des Gesundheits- und des Bildungswesens desorganisiert gewesen.

    „Im Bericht des Zivilschutzministeriums heißt es, dass im Laufe von zwei Stunden ab dem Zeitpunkt der Havarie kein einziger der diensthabenden Dienste der RAO „EES Rossii" Bericht über das besondere Vorkommnis, dessen Ausmaß und Entwicklungsvarianten erstattet hatte", resümierte der Vizevorsitzende der Staatsduma.

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