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    Aktivere Zusammenarbeit zwischen Russland und NATO möglich

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    MOSKAU, 22. Juni (RIA Nowosti). Russland werde die Zusammenarbeit mit der NATO nach dem Schema einer besonderen strategischen Partnerschaft aktivieren, wenn die Allianz die Interessen Moskaus berücksichtige. Das erklärte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums, Alexander Jakowenko, am Mittwoch in einem RIA-Nowosti-Interview im Vorfeld des Moskau-Besuches des NATO-Generalsekretärs, Jaap de Hoop Scheffer, am 24. Juni.

    Wie der Diplomat sagte, überzeugte man sich in Moskau in der Zeit, die seit der Unterzeichnung der Deklaration von Rom im Jahre 2002 vergangen ist, dass die Wahl zu Gunsten der Bewegung zu einer neuen Qualität der Russland-NATO-Beziehungen richtig war.

    "Der Russland-NATO-Rat bewies seine Notwendigkeit und Handlungsfähigkeit. Zugleich näherten wir uns heute einer Etappe an, da es notwendig ist, die Möglichkeiten einer qualitativen Vertiefung der Arbeit eingehend zu prüfen, denn das Potential des Rates ermöglicht es unseres Erachtens, auf eine größere Effektivität zu rechnen", betonte Jakowenko.

    Wie der Diplomat bemerkte, berücksichtige die russische Seite bei der Entwicklung der Zusammenarbeit mit der NATO die Prozesse der Transformation der Allianz.

    Ihm zufolge "lenkte man in Moskau die Aufmerksamkeit auf die Vorschläge des NATO-Generalsekretärs zur Verstärkung der politischen Komponente der Organisation, zur Entwicklung eines engeren Zusammenwirkens mit der UNO und der Europäischen Union und zur Erreichung einer strategischen Partnerschaft mit Russland".

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