23:21 18 Januar 2017
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    Georgien droht mit einseitigen Schritten

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    MOSKAU, 22. Juni (RIA Nowosti). Georgien könnte einseitige Schritte gegen Südossetien unternehmen, falls die heutige Sondersitzung der Gemischten Kontrollkommission in Moskau ergebnislos ausgeht, erklärte der georgische Staatsminister für Konfliktbeilegung, Georgi Chaindrawa.

    Wenn nach der heutigen Sitzung keine geeigneten Maßnahmen zur Regulierung der Situation ergriffen werden, werden wir darüber nachdenken, die wir die Integrität unseres Landes im Rahmen des Gesetzes wiederherstellen können, sagte er.

    Die Lage in Südossetien (nicht anerkannte Republik auf georgischem Gebiet) bezeichnete Chaindrawa als eine „Bombe, welche die ganze Region zur Explosion bringen kann". Dennoch hoffe der Staatsminister, wie er sagte, auf eine Lösung dieser Frage auf der Grundlage eines Konsens.

    „Georgien ist in der Lage, einseitige Maßnahmen zu treffen. Wir halten das aber für falsch. Wir wollen unseren Kollegen noch eine Chance geben, alle Fragen endgültig zu lösen", äußerte Chaindrawa.

    Auf der Tagung in Moskau werde die georgische Seite solche Themen wie das Mandat der Friedenstruppen und die Entmilitarisierung der Konfliktzone ansprechen, kündigte er an.

    An der Sitzung der Kommission nehmen Vertreter Russlands, Georgiens, Südossetiens und Nordossetiens (autonome Republik im Bestand der Russischen Föderation) teil. Auf der Tagesordnung stehen die Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte in der Konfliktzone und deren Entmilitarisierung.