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    Kreml: Umgestaltung des Vertrags über kollektive Sicherheit in eine Organisation war richtig

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    MOSKAU, 23. Juni (RIA Nowosti) Die Umgestaltung des Vertrags über kollektive Sicherheit in eine Organisation war eine richtige Entscheidung, meint man im Moskauer Kreml.

     „Wie das Leben bestätigt, war der Beschluss der sechs Mitgliedsländer des am 15. Mai 1992 unterzeichneten Kollektiven Sicherheitsvertrags von 2002 über die Umgestaltung des Vertrags in eine vollwertige internationale regionale Organisation richtig", erklärte ein Kreml-Sprecher gegenüber RIA Nowosti.

    Im Vorfeld eines Treffens der Staatschefs der Vertragsteilnehmerstaaten Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Armenien stellte der Sprecher fest: „Die Gründung der Organisation auf der Grundlage der in der Weltpraxis geprüften Prinzipien und in völliger Übereinstimmung mit der UNO-Charta war ein ernsthafter Schritt auf dem Weg der Entwicklung der Integration in der militärpolitischen Sphäre."

    Mit ihrer Tätigkeit „positioniert sich die Organisation immer mehr als ein wesentliches Element des internationalen Sicherheitssystems, das eine stabilisierende Rolle in der Zuständigkeitszone der Organisation spielt."

    Wichtig sei auch, dass es sich nicht um eine geschlossene Organisation handle. „Vorgesehen ist eine mögliche Teilnahme anderer Länder an ihrer Tätigkeit als Beobachter sowie eine Aufnahme neuer Mitglieder in die Organisation", hieß es.

    An der turnusmäßigen Tagung des Rats für kollektive Sicherheit der Organisation des Kollektiven Sicherheitsvertrags am Donnerstag in Moskau werden die Präsidenten Armeniens, Weißrusslands, Kasachstans, Russlands und Tadschikistans sowie der amtierende Präsident Kirgisiens teilnehmen.

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