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    In Sibirien abgestürzte Trägerrakete Molnija-M bislang nicht gefunden

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    TJUMEN, 23. Juni (RIA Nowosti). Im Gebiet Tjumen (Sibirien) werde die Suche nach der abgestürzten Trägerrakete Molnija-M fortgesetzt, teilte Alexander Ogorodnikow, Leiter der Abteilung für Zivilverteidigung und Notstandssituationen des Uwatski-Rayons des Gebiets, der RIA Nowosti mit.

    Ihm zufolge brachte der zweite Tag der Suche, der 22. Juni, keine Ergebnisse. Es wurden weder Fragmente noch Anzeichen der Absturzstelle des Objekts entdeckt. An den Sucharbeiten wurden ein Hubschrauber Mi-8 und ein Flugzeug Ak-52 eingesetzt.

    „Heute wird die Suche nach der Rakete auf einem Territorium von 140 x 70 Kilometern fortgesetzt. Ringsum sind die Taiga und Sümpfe, die bestimmte Schwierigkeiten bereiten. Außerdem wird die Suche durch schlechtes Wetter, Regen und niedrige Wolkendecke erschwert", sagte Ogorodnikow.

    Die mittlere Trägerrakete Molnija-M mit einem militärischen Satelliten startete vom Kosmodrom Plessezk (Gebiet Archangelsk, Norden des europäischen Teils Russlands) am Dienstag um 04.49 Uhr Moskauer Zeit. In der 298. Minute kam es zu einer Havarie. Die Rakete stürzte um etwa 05.00 Uhr Moskauer Zeit im Raum des Versuchsgeländes Tobolsk im Uwatski-Rayon, Gebiet Tjumen, ab.

    Für die Umwelt besteht keine Gefahr, denn dieser Typ der Trägerrakete verbraucht umweltverträgliche Brennstoffe: Kerosin und Flüssigsauerstoff.

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