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    Russland und Kasachstan gründen gemeinsame Investmentbank

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    MOSKAU, 23. Juni (RIA Nowosti). Entpolitisierung muss zum Leitsatz der neuen russisch-kasachischen Investitionsbank werden, erklärte Wladimir Putin.

    Die derzeit noch im Aufbau befindliche Bank werde als ein effektives Finanzinstrument im postsowjetischen Raum fungieren, betonte Putin auf einer Pressekonferenz, die der heutigen Tagung der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS) gewidmet war. Er forderte die anderen Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) auf, ins Aktienkapital der Bank einzusteigen.

    In einer Plenarsitzung des Zwischenstaatlichen Rates der EAWG am Mittwoch kündigte der russische Präsident an, dass die russisch-kasachische Investitionsbank schon im Dezember dieses Jahres ihre Tätigkeit aufnehmen könne.

    Die Gründung der Bank ist ihm zufolge bereits in die abschließende Etappe eingetreten. Die Satzung und andere wichtige Dokumente seien schon abgestimmt worden.

    Das Stammkapital der Bank wird mit 1,5 Milliarden Dollar angegeben. Der Hauptsitz der Bank wird sich im kasachischen Alma-Ata befinden, sagte Putin. Außerdem soll eine Filiale in Sankt Petersburg eröffnet werden.

    Der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew betonte seinerseits, dass die neue russisch-kasachische Investmentbank für alle Mitgliedsländer der GUS offen stünde.

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