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    FSB vereitelte über 70 Terroranschläge

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    MOSKAU, 23. Juni (RIA Nowosti). Der FSB hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als 70 Terroranschläge vereitelt, erklärte Juri Sapunow, Chef der FSB-Verwaltung für Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

    „Im Rahmen von FSB-Sondereinsätzen wurden in diesem Zeitraum 58 Terroristen aus dem Verkehr gezogen, 296 Terror-Verdächtige festgenommen und 149 Extremistenstützpunkte entdeckt und vernichtet", informierte Sapunow.

    Zur Zeit fahnden die FSB-Organe verstärkt nach den gefährlichsten Banditenchefs und Emissären internationaler Terroristenorganisationen, sagte er weiter.

    So wurden bei gemeinsamen Fahndungsaktionen der letzten Jahre zehn in Anschläge verwickelte Aktivisten der Islamischen Bewegung Usbekistans entlarvt und an Usbekistan ausgeliefert.

    Auch die russische Generalstaatsanwaltschaft stellt positive Ergebnisse der Zusammenarbeit mit anderen GUS-Staaten bei der Überstellung von Terroristen fest.

    „Solche Skandale wie mit Großbritannien, das sieben Auslieferungsanträge gegen den berüchtigten Terroristen Achmed Sakajew abgelehnt hat, kommen im GUS-Rahmen nicht vor", sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Russlands, Wladimir Kolesnikow, in Moskau.

    Einige in London verwechseln Rechtsprechung und Politik, bis es zu spät ist, kritisierte Kolesnikow.

    Ihm zufolge hatte die Generalstaatsanwaltschaft Rechtshilfeersuchen in Sachen Terrorismus mehrmals an Aserbaidschan, Weißrussland, Kasachstan, Moldawien und Usbekistan gerichtet. „Sie wurden innerhalb von höchstens vier Monaten, in der Regel richtig und in vollem Umfang erfüllt", sagte er.

    Dabei bearbeiten die Rechtsschutzbehörden von Staaten außerhalb der GUS die Ersuchen der russischen Generalstaatsanwaltschaft sehr lange und nicht in vollem Umfang. „Meistens erhält Moskau gar keine Antwort", sagte Kolesnikow.

    Dieses Vorgehen „einzelner Kollegen im fernen Ausland", die Russland bei der Untersuchung von Terroranschlägen die Hilfe versagen, lasse darauf schließen, dass ihre Erklärungen über einen gemeinsamen kompromisslosen Kampf gegen den Terror einen deklarativen Charakter tragen, sagte Kolesnikow. „Die doppelgesichtige Politik liegt auf der Hand".

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