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    Putin: In der OVKS wird Struktur zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels gebildet

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    MOSKAU, 23. Juni (RIA Nowosti). Im Rahmen der Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit wird eine besondere Struktur zur Bekämpfung des illegalen Drogenhandels gebildet. Das gab der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der beendeten OVKS-Sitzung bekannt. Der Präsident bemerkte, dass beim Gipfeltreffen ein Komplex von Fragen des praktischen Zusammenwirkens der OVKS mit der UNO, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO), der NATO und anderen Organisationen erörtert wurde.  Putin erachtet es als wichtig, dass seine Amtskollegen ihre Einstellung auf eine aktive Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen der Gemeinschaft bekräftigt haben.

    Der OVKS gehören Weißrussland, Russland, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan und Armenien an. Russland, Kirgisien, China, Kasachstan, Tadschikistan und Usbekistan sind Mitglieder der SCO.

    Im Ergebnis der Tagung des höchsten Organs der OVKS - des Rates für kollektive Sicherheit - wurde eine Reihe von Entscheidungen getroffen.

    Die Staatschefs haben unter anderem den Beschluss „über die Konzeption des Programms der militärtechnischen Zusammenarbeit der Mitgliedsstaaten der OVKS für die Zeit von 2006 bis 2010" sowie über eine zwischenstaatliche Kommission für militär-ökonomische Zusammenarbeit gefasst.

    Die nächste Tagung des Rates für kollektive Sicherheit soll 2006 in Minsk stattfinden.

    Ferner wurde beschlossen, das Luftverteidigungssystem der OVKS-Staaten zu entwickeln und zu vervollkommnen sowie einen Maßnahmenplan zur Koordinierung der Tätigkeit der OVKS-Mitglieder in Bezug auf den Nachkriegsaufbau in Afghanistan und zur Vervollkommnung dieser Arbeit zu verwirklichen.