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    Trotz Strontium keine radioaktive Strahlung im Hafen von Wladiwostok

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    WLADIWOSTOK, 23. Juni (RIA Nowosti). Im Fischhafen von Wladiwostok, wo gestern eine Strahlenquelle entdeckt wurde, liegt die radioaktive Strahlung in den üblichen Grenzwerten, erfuhr RIA Nowosti von einem Sprecher des Zivilschutzes in der Region Primorje.

    Dem Sprecher zufolge wurde am Mittwoch eine Strahlungsquelle entdeckt: eine Stange aus radioaktivem Strontium. Sie wurde dem Unternehmen Primtechnopolis übergeben, welches sich auf die Entsorgung von radioaktivem Müll spezialisiert hat.

    Kontrollmessungen, die nach dem Abtransport der Strahlungsquelle aus dem Hafen vorgenommen wurden, ergaben, dass die radioaktive Strahlung die zulässigen Normen nicht überschreitet.

    Die starke Strahlungsquelle von 300 Mikroröntgen pro Stunde wurde mittels Geigerzähler am Mittwoch durch Angehörige des Stabes des Zivilschutzes im Hafen von Wladiwostok entdeckt. Sie hatte sich auf einem kleinen LKW in einer Fracht von Metallschrott für den Hafen befunden.

    Wie RIA Nowosti bei Primtechnopolis erfuhr, vermuten die Spezialisten, dass die Stange zu einer Spezialausrüstung gehört, einem Isotopengerät zur Stärkemessung.

    Der stellvertretende Staatsanwalt für Transportwesen in der Region, Andrej Samarkin, ließ gegenüber RIA Nowosti wissen, dass „die Strontiumstange vermutlich von Schrottsammlern aufgelesen und bei einer Schrottannahmestelle abgeliefert wurde. Nach den Sammlern wird gesucht. Der Inlandsgeheimdienst muss noch feststellen, von welchem Objekt die Strontiumstange entwendet worden sein könnte".

    Die Staatsanwaltschaft leitete wegen „gesetzeswidrigen Umgangs mit radioaktiven Materialien" ein Ermittlungsverfahren ein.

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