11:20 19 Oktober 2017
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    Geistiger Führer Irans war unter den ersten beim Urnengang am Freitag

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    TEHERAN, 24. Juni (RIA Nowosti). Ayatollah Ali Khamenei, der geistige Führer Irans und Staatschef, gehörte am Freitag zu den ersten, die an der Stichwahl des Präsidenten des Landes teilgenommen haben.

    Er stimmte in der bekannten Moschee Hosseinie ab, wo üblicherweise alle ranghohen Politiker der Islamischen Republik zur Urne gehen.

    Bei der ersten Wahlrunde wurde dieses Wahllokal als Letztes geschlossen. An jenem Tag machte Irans Innenminister Abdol Vahed Musavi-Lari von seinem legitimen Recht Gebrauch und verlängerte dreimal die Öffnungszeit des Wahllokals angesichts der hohen Wahlbeteiligung.

    "Die Wahllokale werden offen bleiben, solange es dort Menschen gibt", erklärte der Minister damals.

    Wie er am Freitag vor Journalisten erklärte, empfinde er keine Besorgnis im Zusammenhang mit der Stichwahl. "Bis jetzt sind von den Wahlbeobachtern keine Beschwerden bzw. Mitteilungen über eventuelle Verstöße gegen das Wahlgesetz eingetroffen", teilte er mit.

    "Alle während der ersten Wahlrunde registrierten Regelverletzungen waren nicht mit dem Abstimmungsprozess verbunden und wurden in der Vorwahletappe registriert", fügte der Chef des iranischen Innenministeriums hinzu.

    Nach Angaben der iranischen Gerichtsmacht wurden infolge der Verletzungen des Wahlrechts während der 1. Wahlrunde 104 Strafverfahren eingeleitet. 26 Personen wurden festgenommen. Ein organisiertes weit verzweigtes Netz, das sich mit einer vorsätzlichen Diskreditierung von Präsidentschaftskandidaten beschäftigt hatte, wurde ermittelt und unschädlich gemacht. Neutralisiert wurde auch eine Gruppe, die nachts kompromittierende Flugblätter über Kandidaten verbreitet hatte.

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