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    Russische Division in Tadschikistan wird in diesem Herbst zu Militärstützpunkt

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    DUSCHANBE, 24. Juni (RIA Nowosti). Die 201. mot. Schützendivision in Tadschikistan werde im Herbst dieses Jahres offiziell den Status eines Militärstützpunktes bekommen, teilte der Verteidigungsminister Russlands, Sergej Iwanow, mit.

    Die Verteidigungsminister Russlands und Tadschikistans, Sergej Iwanow und Scherali Chairullojew, unterzeichneten ein Protokoll über die Übergabe der Mobilien des russischen Militärstützpunktes an die tadschikische Seite.

    Es geht um die Übergabe des militärischen Geräts, das sich vor dem 25. Mai 1993 in den Stationierungsorten der Truppenteile auf dem Territorium Tadschikistans befand.

    „Russland investiert wesentliche Finanzmittel in diesen Stützpunkt, unter anderem in den Investitionsbau und die Umrüstung, indem es sich gut darüber im Klaren ist, in was für einer Region er sich befindet und welche Aufgaben ihm, darunter in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungsministerium und dem Grenzschutz Tadschikistans, zu lösen bevorsteht", sagte der Minister.

    Der 201. mot. Schützendivision gehören verschiedene Regimenter und Bataillone sowie eine Fliegerstaffel an. Die zahlenmäßige Stärke der Division beträgt etwa 7500 Mann. Die Truppenteile der Division sind in Duschanbe und im Süden des Landes in Kuljab und Kurgan-Tjube sowie im Osten in Nurek stationiert, wo sich der russische optisch-elektronische Komplex zur kosmischen Überwachung „Okno" befindet.

    Auf diesen Komplex eingehend, hob der Minister hervor, dass er sehr große und gute Perspektiven habe.

    „Davon zeugt auch die Tatsache, dass der Präsident Russlands, Wladimir Putin, Wissenschaftlern und Militärs, die diesen in der Welt einmaligen Komplex modernisiert hatten, Staatspreise überreichte. Dieser Komplex wird im Interesse der Sicherheit Russlands und Tadschikistans sehr lange funktionieren", sagte der Verteidigungsminister.

    Der optisch-elektronische Komplex zur Weltraumkontrolle „Okno", der in Tadschikistan in einer Höhe von 2200 Metern über dem Meeresspiegel im Pamier liegt, ermöglicht es, im Kosmos Objekte mit einem Durchmesser von etwa einem Meter in einer Entfernung von bis zu 40 000 Kilometern zu orten.

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