09:01 18 Januar 2017
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    Geheimdienst-Informationen über das Schleusen von Terroristen aus Afghanistan nach Usbekistan

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Nowosti). Die Geheimdienste verfügen über Informationen, aus denen hervorgeht, dass Terroristen aus Afghanistan nach Usbekistan geschleust werden. „Auf dem Territorium Afghanistans und an der Grenze von Pakistan zu Afghanistan werden unter Mitwirkung von früheren Funktionären der Islamischen Bewegung Usbekistans, der Taliban und von Personen, die in der Vergangenheit in Russland Terroranschläge verübten, Terroristen ausgebildet", sagte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, nach seinen Verhandlungen mit dem Nato-Generalsekretär gegenüber Journalisten.

    „Wir verfügen über Angaben, wonach Leute aus afghanischen Gebieten in das Fergana-Tal geschleust werden", stellte Lawrow auf die Frage nach dem äußeren Faktor bei den Ereignissen in Andischan fest.

    „Wir können die Fakten, die wir haben, nicht publik machen. Das würde den Terroristen in die Hände spielen, doch die Geheimdienste verfügen über entsprechende Informationen", sagte Sergej Lawrow.

    Am 13. Mai wurden in der usbekischen Stadt Andischan im Fergana-Tal das Gefängnis und einige Regierungsgebäude mit Waffengewalt eingenommen. Hunderte von Häftlingen entflohen aus dem Gefängnis, unter ihnen Angehörige extremistischer Organisationen. Die Rechtsschutzorgane Usbekistans unterdrückten die Verschwörung. Im Ergebnis der Unruhen gab es Tote und Verletzte.

    Nach offiziellen Angaben kamen 176 Menschen ums Leben.

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