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    Russlands Bevölkerung verringert sich

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Nowosti). Die russische Bevölkerung hat in der Zeit vom Januar bis April um 286 600 Menschen verringert, geht aus einem Bericht des Föderalen Amtes für Staatsstatistik (Rosstat) hervor.

    „Die Zahl der ständigen Bevölkerung der Russischen Föderation ging zum 1. Mai im Vergleich zum Jahresbeginn um 286 600 Personen oder um 0,2 Prozent auf 143,2 Millionen zurück", heißt es im Bericht.

    Im Vorjahreszeitraum hatte sich die russische Bevölkerung um 287 400 Personen (ebenfalls 0,2 Prozent) verringert.

    Den demographischen Rückgang erklärt das Statistikamt mit dem natürlichen Bevölkerungsschwund, der im Januar-April 2005 um 27 000 gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen hat.

    Die um 10,3 Prozent angewachsene Zuwanderungsrate glich die Abnahme der Bevölkerungszahl aus, hieß es weiter.

    Die Geburtenzahl ging im besagten Zeitraum in 76 der insgesamt 89 russischen Regionen zurück, wobei in 50 Regionen ein Zuwachs der Sterblichkeitsrate zu verzeichnen war.

    Landesweit überstieg die Mortalität die Geburtenzahl um 70 Prozent (im Januar-April 2004 um 60 Prozent), und in 26 Regionen sogar um 100 bis 210 Prozent.

    Eine natürliche Bevölkerungszunahme wurde im Januar bis April in 14 russischen Regionen festgestellt. Im Vorjahreszeitraum war sie in 15 Regionen zu verzeichnen.

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