08:53 20 Januar 2017
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    Chef des SNBO der Ukraine: Es ist möglich, dass Mittel aus Öl-Schmuggel aus Russland an Terroristen überwiesen werden

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    KIEW, 24. Juni (RIA Nowosti). Pjotr Poroschenko, Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung der Ukraine (SNBO), kann nicht ausschließen, dass terroristische Gruppierungen im Kaukasus aus Einnahmen aus dem Schmuggel russischer Erdölprodukte finanziert werden.

    Wie die Agentur Nowosti-Ukraina meldet, hat Poroschenko das im Gebiet Lugansk erklärt, wo er ein Gelände besichtigte, auf dem sich Behälter mit eingeschmuggelten Erdölprodukten befanden. Es war von den Rechtsschutzorganen unweit der russisch-ukrainischen Grenze entdeckt worden.

    „Der Brennstoff kommt aus Dagestan und Tschetschenien. Dort befassen sich damit Verbrechergruppierungen, und hierbei handelt es sich faktisch um eine Finanzierung bewaffneter Formationen in Tschetschenien", sagte Poroschenko.

    Er präzisierte, dass er diese Vermutung aus dem Grunde äußere, weil die Schmuggler auf derartige Basen keinen Dieseltreibstoff, sondern Destillationsbenzin aus der kaukasischen Region einschmuggeln.

    Poroschenko sagte ferner, dass die Rechtsschutzorgane auch noch die „Tendenz zur Zunahme der Zahl der Umsiedler aus Tschetschenien und Dagestan, die den Schmuggel von Destillationserdölprodukten organisieren, festgestellt haben".

    „Das hat mit den legalen Schemen der Versorgung mit Erdölprodukten nichts gemein", sagte Proroschenko.

    Er teilte mit, dass die ukrainische Seite vor habe, im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit mit Russland Maßnahmen zum Kampf gegen diesen Schmuggel einzuleiten. Poroschenko plant dazu noch, zu diesem Kampf das Antiterrorzentrum der GUS und den offiziellen Vertreter des Innenministeriums der Ukraine bei der ukrainischen Botschaft in Moskau heranzuziehen.

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