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    NATO-Generalsekretär: NATO hat keine Rivalen in Zentralasien

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    MOSKAU, 24. Juni (RIA Nowosti). Die NATO betrachtet keinen Staat und keine der internationalen Organisationen in der zentralasiatischen Region als Rivalen, erklärte der NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer.

    "Die NATO ist in dieser Region präsent, doch wir wetteifern mit keinem Staat und keiner internationalen Organisation. Wir wollen einfach Usbekistan helfen", sagte der NATO-Generalsekretär auf einer Pressekonferenz bei der RIA Nowosti.

    Er bemerkte, dass die NATO den Aufruf der internationalen Organisationen zur internationalen Ermittlung der Ereignisse in der usbekischen Stadt Andischan unterstütze.

    "Die Hauptsache für uns ist, zu verstehen, was dort geschehen ist. Es gab dort viele Opfer", sagte der Generalsekretär. "Meine russischen Kollegen möchten auch gerne wissen, was in Andischan passiert ist, gehen aber etwas anders an das Problem heran."

    Scheffer betonte, dass die Positionen Russlands und der NATO zur Stabilität und zum Frieden in der Zentralasiatischen Region in vielen Aspekten übereinstimmen.

    "Die NATO und Russland sind sich in dieser Frage weitgehend einig. Die zentralasiatischen Länder nehmen am Programm ‚Partnerschaft für den Frieden' teil. Die Hauptsache für uns sind Frieden und Stabilität in dieser Region", betonte der Generalsekretär.

    Über Georgien sagte Scheffer: "Wenn Sie mich fragen, wann Georgien der NATO beitritt, so sage ich Ihnen: ‚Ich weiß es nicht."

    Der Generalsekretär der Allianz betonte, dass Georgien die euroatlantische Integration anstrebe und bereits Partner der NATO sei.

    "Die Türen zur NATO stehen offen, doch der Weg in die NATO ist weit. Die Länder, die in die Allianz wollen, erhalten Hilfe, doch sie müssen diesen Weg selber gehen", so Scheffer.

    Er beteuerte, dass die NATO plane, Tiflis in seiner Bewegung zur euroatlantischen Integration zu helfen.

    "Wenn Georgien, und das habe ich Solome Surabischwili und Michail Saakaschwili gesagt, sich entschlossen zeigt, den Weg der euroatlantischen Integration zu gehen, warum sollte die NATO dazu nein sagen?" so der NATO-Generalsekretär.

    Laut Scheffer seien die russisch-georgischen Abkommen zu den russischen Militärstützpunkten "eine hohe Leistung und ein sehr ernsthafter Schritt in den russisch-georgischen Beziehungen".

    "Das ist eine gute Nachricht, dass Russland seine Verpflichtungen erfüllt", sagte Jaap de Hoop Scheffer. Er teilte auch mit, dass die NATO nicht plane, eigene Stützpunkte in Georgien zu errichten.

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