00:14 25 Januar 2017
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    Von Estland kein Kommentar zur Situation um die Grenzverträge mit Russland

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    MOSKAU, 27. Juni (RIA Nowosti). Die estnische Seite hat sich bis jetzt jeglichen Kommentars zu der Situation enthalten, die sich um die Verträge über die Staatsgrenze zu Russland herausgebildet hatte. Das teilte ein Mitarbeiter der Botschaft Estlands in Moskau der RIA Nowosti mit.

    Der Diplomat bestätigte, dass die Botschafterin Estlands in Moskau, Karin Jaani, am Montag ins Außenministerium Russlands bestellt worden war, wo ihr eine Note im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Situation um die Verträge über die Staatsgrenze überreicht wurde.

    „Diese Note ist an das Außenministerium Estlands in Tallinn gerichtet worden", informierte der estnische Diplomat.

    „Von unserer Seite wird es einstweilen keine Kommentare geben, die Note wird jetzt vom Außenministerium (Estlands) geprüft, das etwas später eine Erklärung dazu abgeben wird", sagte der Diplomat.

    Wie RIA Nowosti bereits früher aus einer Quelle im russischen Außenministerium erfuhr, wird in der Note darauf verwiesen, dass „das Außenministerium Russlands gezwungen ist, die innerstaatlichen Prozeduren in Gang zu setzen, die Russland von jenen völkerrechtlichen Verpflichtungen entbinden, die aus der Unterzeichnung des oben genannten Vertrages (über die Grenze) erwachsen sind".

    „Das bedeutet, dass die völkerrechtliche Fixierung der territorialen Grenzziehung zwischen Russland und Estland ungelöst bleibt. In diesem Zusammenhang werden neue Verhandlungen erforderlich sein", hieß es.