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    Unterzeichnung der Konvention zur Bekämpfung des Nuklearterrorismus ab September möglich

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    MOSKAU, 27. Juni (RIA Nowosti). Die Konvention zur Bekämpfung des Nuklearterrorismus kann ab September 2005 unterzeichnet werden. Das erklärte der UNO-Untergeneralsekretär, Nicolas Michel, am Montag in Moskau auf der internationalen Konferenz „60 Jahre Sieg, Gründung der UNO und Völkerrecht".

    „Im September 2005 wird die Konvention zur Bekämpfung des Nuklearterrorismus zur Unterzeichnung offen stehen", sagte Michel.

    Dieses Dokument ist bereits die 13. Antiterrorkonvention, die im UNO-Rahmen angenommen wird. Sein Entwurf wurde von der russischen Delegation den Mitgliedsländern der Gemeinschaft der Nationen 1998 zur Prüfung vorgelegt. Die Konvention wurde zum ersten Vertrag, der in der UNO auf Initiative Russlands angenommen wurde.

    Das Dokument beinhaltet den Antiterrorschutz sowohl der friedlichen, als auch der militärischen Atomnutzung, die Verhinderung von Terrorakten unter Einsatz von Eigenbau-Kernwaffen und die Unabwendbarkeit der Verantwortung von Personen, die an der Verübung von Akten des Nuklearterrorismus schuldig sind, auf der Grundlage des Prinzips „entweder liefere aus oder sitze zu Gericht".

    Michel teilte mit, dass die Vollversammlung heute an einer allgemeinen Konvention zum Kampf gegen den Terrorismus arbeite.

    „Das Projekt ist darauf gerichtet, präventiv gegen Terrorakte zu kämpfen, die nicht unter die schon bekannten fallen", betonte Michel.

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