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    Konstantin Kossatschow: Der Runde Tisch zu Tschetschenien kann nicht vor September in Grosny stattfinden

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    MOSKAU, 27. Juni (RIA Nowosti). Der Runde Tisch der Parlamentarischen Versammlung des Europarates zu Tschetschenien kann vermutlich nicht vor September des Jahres in Grosny stattfinden, erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Konstantin Kossatschow, am Montag auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    Er legte dar, dass Russland zur Durchführung des Runden Tisches zu Tschetschenien nach Grosny einladen will. „Es ist offensichtlich, dass er nicht vor September stattfinden kann, und das in Abhängigkeit davon, welcher Wahltermin in der Republik festgelegt wird", sagte Kossatschow.

    Er teilte mit, dass die russische Delegation in der vergangenen Woche bei der Tagung der PACE in Straßburg eine Liste mit den Namen von fünfzehn Persönlichkeiten erhalten hat, die erwartungsgemäß zu dem Runden Tisch eingeladen werden sollen.

    „Gegenwärtig befassen wir uns gemeinsam mit der Führung der Republik Tschetschenien und den russischen Geheimdiensten mit der Liste", teilte Kosatschew mit.

    Das allgemeine Grundverständnis bei der Vorbereitung des Runden Tisches besteht ihm zufolge darin, dass „niemand dem Anderen bei der Diskussion aufgezwungen werden kann".

    Kossatschow unterstrich dabei jedoch, dass die Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer des Forums unverändert seien: „Das sind Persönlichkeiten, die sich territorialer Vorbehalte enthalten, dass heißt, die verstehen, dass die Republik Tschetschenien Teil der Russischen Förderation ist."

    Konstantin Kossatschow erinnerte daran, dass der erste Runde Tisch zur Förderung einer Regelung in Tschetschenien im Frühjahr dieses Jahres in Straßburg stattfand.

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