00:14 25 Januar 2017
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    Verlegung von russischen Militärs aus Georgien nach Armenien verletzt nicht das Kräftegleichgewicht in der Region

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    MOSKAU, 27. Juni (RIA Nowosti). Die Verlegung von Militärangehörigen aus den russischen Militärstützpunkten in Georgien nach Armenien verletzt nicht das Kräftegleichgewicht in der Region. Diese Kräfte dürfen nicht zur Lösung des armenisch- aserbaidschanischen Konfliktes eingesetzt werden, erklärte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Konstantin Kossatschow, am Montag auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    „Das ist eine Frage der Beziehungen zwischen Russland und Armenien. Natürlich verletzt die Verlegung nicht das Kräftegleichgewicht in der Region. Es wird keinen Einsatz bei der Lösung des armenisch- aserbaidschanischen Konfliktes geben", sagte der Parlamentarier.

    Konstantin Kossatschow stellte fest, dass Russland sich nicht aus eigenem Willen zur Verlegung seiner Militärstützpunkte aus Georgien entschlossen, sondern sich den Beschlüssen der Führung Georgiens gebeugt habe. Er sagte, wenn der Abzug der Militärstützpunkte unter üblichen Bedingungen erfolgt wäre, müsste Russland nicht einen Teil seiner Truppen nach Armenien verlegen.

    „Doch da man uns aus Georgien praktisch herauskomplimentiert, mussten wir neu entscheiden und einen Teil der Militärs nach Armenien verlagern. Doch das geschah im Einvernehmen mit der armenischen Seite", sagte Konstantin Kossatschow.

    Ferner stellte er fest, dass Russland, hätte Aserbaidschan einen ähnlichen Vorschlag gemacht, sich dessen hätte bedienen können.