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    Kein Einsatz von Luftschiffen zur Überwachung der Verkehrssituation in naher Zukunft in Moskau

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    MOSKAU, 27. Juni (RIA Nowosti). Luftschiffe und Ballons werden noch nicht so bald zur Überwachung der Verkehrssituation auf den Straßen Moskaus eingesetzt. Zu diesem Schluss sind die Mitglieder der Sicherheitskommission der Moskauer Stadtduma am Montag gelangt.

    Dem stellvertretenden Chef der Hauptverwaltung für Inneres der Hauptstadt Wladimir Popow zufolge werden derzeit zwei Luftschiffe und drei Fesselballons staatlich getestet. In Zukunft wird die hauptstädtische Innenbehörde die Genehmigung für Flüge über Moskau erhalten müssen. Außerdem sind in Moskau noch keine geeigneten Orte zur Stationierung dieser Luftfahrzeuge gefunden worden.

    Wie leitende Mitarbeiter der Moskauer Innenbehörde bereits früher versprachen, sollten schon im Mai 2005 Luftschiffe und Ballons am Himmel über Moskau zu sehen sein.

    Laut den Kommissionsmitgliedern ist geplant, in Zukunft unter Einsatz von Luftschiffen und Ballons Probleme der Verkehrsstaus auf den hauptstädtischen Fernverkehrsstraßen zu lösen. Die Luftfahrzeuge könnten auch der Sicherung der Ordnung bei Massenveranstaltungen dienen, hieß es. Die Mitarbeiter der Innenbehörde verwiesen ihrerseits darauf, dass Luftschiffe für operative Handlungen bei Terrorakten genutzt werden könnten. Die Spezialisten betonten, dass ein Luftschiff bis zu sieben Stunden am Himmel bleiben kann, wozu selbst ein Hubschrauber nicht fähig sei.

    Die Abgeordneten der Moskauer Stadtduma haben zugegeben, dass derartige Technik für die Hauptstadt unentbehrlich sei.

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