Radio
    Politik

    Grenzämter der Schwarzmeer-Staaten wollen gemeinsam gegen grenzübergreifende Kriminalität vorgehen

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 02
    STAWROPOL, 28. Juni (RIA Nowosti). Die Chefs der Grenz- und Küstenschutzämter der Schwarzmeer-Anrainer Georgien, Bulgarien, Ukraine, Türkei und Russland sind im südrussischen Stawropol zu ihrem fünften Jahrestreffen zusammengekommen.

    Die Teilnehmer des Treffens, das in den Räumen der Nordkaukasischen regionalen Grenzschutzverwaltung Russlands stattfindet, werden Informationen zu folgenden Themen austauschen: Suche und Rettung, Kampf gegen illegale Migration und illegalen Fischfang im östlichen Teil des Schwarzen Meeres, verlautet aus dem Presseamt der Grenzschutzverwaltung.

    Der Chef der Verwaltung, Generaloberst Nikolai Lissinski, erinnerte die ausländischen Gäste daran, dass den Auftakt zur multilateralen Zusammenarbeit der Schwarzmeer-Staaten das Treffen vom Mai 2000 in Istanbul bildete.

    „Wir können zu Recht sagen, dass die multilaterale Zusammenarbeit in der Region gut ist und immer weiter entfaltet wird", sagte Lissinski.

    Es wurden ein festes Fundament der Kooperation errichtet und Mechanismen ins Leben gerufen, die eine wirksame Kooperation der Grenz- und Küstenschutzeinheiten bei der Bekämpfung der grenzübergreifenden Kriminalität (Terrorismus, illegale Migration, illegaler Waffenhandel, Drogenhandel und Wilderei) sowie bei der Gewährleistung der Sicherheit auf See ermöglichen, stellte er fest.

    Bei ihren gemeinsamen Übungen werden die Teilnehmer den Informationsaustausch vervollkommnen, die Ergebnisse des Trainings auswerten und Vorschläge zur Schaffung eines Informationssystems für deren Prüfung bei ihrem nächsten Treffen unterbreiten.

    Ein Vertreter des russischen Grenzschutzes berichtete über einige Erfahrungen, die mit dem russischen System des Informationsaustausches zwischen den Grenzschutzämtern der Pazifik-Staaten gemacht wurden.

    Am heutigen Dienstag werden die Teilnehmer des Treffens die Ergebnisse eines gemeinsamen Trainings auswerten. Am 29. Juni werden sie Vorschläge zur Verbesserung des Informationsaustausches zwischen den Grenz- und Küstenschutzämtern unterbreiten und ein Schlussprotokoll unterzeichnen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren