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    Sergej Lawrow: Polens und Litauens Vertreter kommen zur 750-Jahrfeier nach Kaliningrad

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    DEN HAAG, 28. Juni (RIA Nowosti). Vertreter Polens und Litauens kommen zu den Feierlichkeiten aus Anlass der 750-Jahrfeier nach Kaliningrad, teilte der russische Außenminister, Sergej Lawrow, mit.

    Auf die Frage von RIA Nowosti, wie der Minister die Meldungen kommentiert, wonach die Führungen Polens und Litauens nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen, sagte Sergej Lawrow: „Diese Meldungen entsprechen nicht den Tatsachen. Die Führung des Gebietes Kaliningrad lud die Vertreter der benachbarten Regionen zu den Veranstaltungen ein."

    „Das Jubiläum von Kaliningrad ist eine innerrussische Angelegenheit, und sie wird von der Landesführung im Zusammenwirken mit der Führung des Gebietes Kaliningrad begangen", stellte Sergej Lawrow fest.

    Die Veranstaltungen aus Anlass der 750-Jahrfeier zur Gründung der Stadt finden vom 1. - 3. Juli 2005 statt. Kaliningrad wurde nach Beendigung des Großen Vaterländischen Krieges gegen den deutschen Faschismus (1941 - 1945) eine russische Stadt. Bis dahin war sie ein Teil Deutschlands und unter dem Namen Königsberg Hauptstadt von Ostpreußen.

    Auf die Feierlichkeiten aus Anlass der 750-Jahrfeier von Kaliningrad eingehend, sagte Lawrow, dass eine Reihe von Veranstaltungen geplant ist, an denen Bundeskanzler Gerhard Schröder und der französische Präsident Jacques Chirac teilnehmen werden.

    „Am 3. Juli ist eine Veranstaltung zur Verleihung des Namens von Emmanuel Kant an die Universität Kaliningrad geplant. Es liegt nahe, dass der Kanzler der BRD, Gerhard Schröder, daran teilnimmt", sagte Sergej Lawrow.

    Kant lebte in Königsberg und wurde dort auch bestattet.

    Der offizielle Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Jakowenko, sagte mit Blick auf die bevorstehende 750-Jahrfeier von Kaliningrad gegenüber Journalisten: „Hauptelement ist die Tagung des Staatsrates unter Vorsitz des Präsidenten der Russischen Förderation, Wladimir Putin, am 2. Juli. Was die Treffen des russischen Präsidenten mit seinen Kollegen aus der BRD und Frankreich angeht, so ist das ein eigenständiges Ereignis im Rahmen des politischen Dialogs."

    „Soweit uns bekannt ist, erwartet die Führung des Gebietes Kaliningrad Gäste aus den benachbarten Provinzen Litauens und Polens", sagte Alexander Jakowenko.

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