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    Innenministerium: In Moskau und im Umland der Stadt produzieren mehr als zehn Werke Videopiraterie

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    MOSKAU, 28. Juni (RIA Nowosti). In Moskau und im Moskauer Umland produzieren mehr als zehn Werke Videopiraterie, teilte die Pressestelle des russischen Innenministeriums mit.

    Gestern wurden mehr als ein Dutzend Verkaufsstände auf dem Sawjolowski-Markt in Moskau Kontrollen unterzogen.

    „Wie ermittelt wurde, wurde in allen Verkaufsständen rege mit Piraterieerzeugnissen gehandelt. Es wurden etwa Zehntausend DVD und VHS-Kassetten beschlagnahmt", berichtete der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

    Ihm zufolge waren praktisch in allen Verkaufsständen Aufnahmen eines der neuesten russischen Filme vorrätig.

    „Der Verkauf des Filmes in den Läden verletzt die Autoren- und die Nachbarrechte, wobei der Rechtsinhaber, der Staat und die Gesellschaft nachhaltig geschädigt werden", hieß es in der Pressestelle.

    Unter den beschlagnahmten Materialien befanden sich auch viele ausländische Filme.

    „Im Ergebnis einer Analyse der Situation teilen die Fachleute des Innenministeriums Russlands mit, dass mehr als zehn Werke in Moskau und im Umland unter Verletzung der Autoren- und Nachbarrechte Raubkopien erzeugen, welche in den Verkaufsständen umgesetzt werden", unterstrich ein Vertreter des Ministeriums.

    Er stellte fest, dass die Anzahl der erfassten Rechtsverstöße auf diesem Gebiet in den letzten Jahren beträchtlich angestiegen ist. „Während ihre Gesamtzahl im Jahr 2003 etwa 200 betrug, wurden im vergangenen Jahr schon ungefähr 500 aufgeklärt. Im ersten Quartal des Jahres 2005 waren es bereits 130", sagte der Gesprächspartner von RIA Nowosti.

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