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    Russisches Außenministerium: Die Meldungen über Beteiligung russischer Militärangehöriger am Zwischenfall mit der Granate in Tiflis sind Fälschungen

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    MOSKAU, 28. Juni /RIA Nowosti/. Das Außenministerium bezeichnet die Meldungen über die angebliche Beteiligung russischer Militärangehöriger am Zwischenfall vom 10. Mai in Tiflis, wo in Richtung der Präsidenten der USA und Georgiens eine Granate geworfen worden war, als grobe Fälschungen. Das erfuhr RIA Nowosti im Departement Information und Presse des Außenministeriums Russlands.

    „Es liegt eine grobe Fälschung, blühender Unsinn vor, was, nach allem zu urteilen, den ‚hohen Grad' der antirussischen Kampagne in Georgien erhalten soll", kommentiert das russische Außenministerium die über den georgischen Fernsehkanal Rustawi-2 verbreiteten Meldungen darüber, dass die Untersuchung im Fall mit der Granate, die am 10. Mai in Tiflis in Richtung der Präsidenten der USA und Georgiens geworfen wurde, angeblich eine 'russische Spur" verfolge.

    „In Tiflis ist manch einer offensichtlich damit unzufrieden, dass nach der Übereinkunft über die Fristen und die Ordnung des Abzugs der russischen Militärstützpunkte aus Georgien sich bei dieser Kampagne ein offensichtlicher Rückgang abgezeichnet hat", stellte das Departement fest.

    Das Außenministerium erinnerte daran, dass das Kommando der russischen Truppengruppierung in Transkaukasien „die Insinuationen über die Beteiligung von Militärangehörigen der Gruppierung am Zwischenfall vom 10. Mai in Tiflis und ebenso auch über die Festnahme von russischen Militärangehörigen beim Versuch, Georgien zu verlassen, kategorisch dementiert hatte.

    „Es ist nur zu bedauern, dass keiner der georgischen Amtssprecher bisher diese von dem regierungsfreundlichen Fernsehkanal fabrizierte Fälschung, die an die große Glocke gehängt wird, dementiert hat", stellte das russische Außenministerium fest.

    Früher erklärte Gela Beschuaschwili, Sekretär des Sicherheitsrates Georgiens, dass die am 10. Mai während der Ansprache von George Bush auf dem Freiheitsplatz in Tiflis entdeckte Granate keine Gefahr darstellte. „Das war keine Kampfgranate, sondern eine sogenannte technische Granate. Sie hätte aber durch bestimmte Manipulationen scharf gemacht werden können", präzisierte Gela Beschuaschwili.

    Laut Angaben des FBI handelte es sich doch um eine scharfe Granate und es kam nur nicht zur Explosion, weil die Wirkung der Schlagvorrichtung schwach war und sie die Sprengkapsel nicht aktivieren konnte.