12:14 21 Oktober 2017
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    Russland und Weißrussland bauen eine Datenbank über kriminelle Vereinigungen auf

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    MINSK, 28. Juni (RIA Nowosti). Russland und Weißrussland wollen eine einheitliche Datenbank über kriminelle Vereinigungen schaffen. Wie RIA Nowosti im weißrussischen Innenministerium erfuhr, steht die Frage auf der Tagesordnung der gemeinsamen Tagung der Leiter der Kriminalpolizei beider Länder zur Diskussion.

    „Die einheitliche Datenbank wird Angaben zu den Köpfen und Mitgliedern der kriminellen Vereinigungen mit überregionalen Kontakten enthalten", teilte das Innenministerium Weißrusslands mit.

    Der Vertreter des russischen Innenministeriums, Waleri Gribakin, gab am Dienstag bekannt, dass im Ergebnis der russisch-weißrussischen Operation Kanal mehr als 32 Kilogramm Drogen beschlagnahmt wurden.

    Im Ergebnis der gemeinsamen Operation Kanal im Mai dieses Jahres, so der Vertreter des russischen Innenministeriums, wurden 126 Verbrechen im Zusammenhang mit dem illegalen Drogenschmuggel aufgeklärt, darunter 59 Fälle von Drogenhandel und 12 Fälle der Beförderung von Rauschmitteln.

    Nach Angaben des Innenministeriums Weißrusslands begingen russische Staatsbürger im Jahre 2004 auf dem Territorium des Nachbarstaates etwa 1.100 Straftaten. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres waren es mehr als 240.

    Gegen russische Staatsbürger wurden auf dem Territorium Weißrusslands im vergangenen Jahr 276 Straftaten begangen, während es in den ersten drei Monaten dieses Jahres 61 waren.

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