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    Russland will engere Beziehungen mit dem Nahen Osten

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    MOSKAU, 29. Juni (RIA Nowosti). Russland ist an engeren Beziehungen mit den Ländern und Völkern des Nahen Ostens interessiert, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit der arabischen Zeitschrift Al-Watan Al-Arabi.

    „Die jüngste Nahost-Reise des russischen Präsidenten hat bestätigt: Russland ist an engeren Beziehungen mit den Ländern und Völkern des Nahen Ostens interessiert und gewillt, den politischen Dialog, geschäftliche und humanitäre Verbindungen auch weiterhin im Geiste der Freundschaft und der gegenseitig vorteilhaften Kooperation auszubauen", sagte Lawrow.

    Im Zuge der Verhandlungen wurde klar, dass „unsere Vorgehensweisen bei der Lösung großer Probleme der Gegenwart in hohem Maße übereinstimmen bzw. ähnlich sind.

    „Das trifft sowohl auf den Aufbau einer neuen, sicheren, stabilen und gerechten Weltordnung zu, wie auch auf den gemeinsamen Kampf gegen Terror, organisierte Kriminalität, Drogenhandel und die Ausbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie auch auf das Bestreben, Konflikte friedlich beizulegen", sagte der russische Minister.

    Sowohl Russland als auch seine Nahost-Partner seien sich dessen bewusst, dass die Weltgemeinschaft, um die Gefahren und Herausforderungen des 21. Jahrhunderts effektiv bewältigen zu können, zuerst deren Nährboden wie Armut und sonstige akute Sozialprobleme bekämpfen muss", betonte der russische Spitzendiplomat.

    „Absolute Priorität für die russische Nahost-Politik hat zweifelsohne eine schnellstmögliche Erlangung eines gerechten und umfassenden Friedens in der Region, eine friedliche Beilegung aller Konflikte", sagte Lawrow weiter.

    „Im Moment bietet sich eine reale Chance, die palästinensisch-israelische Regelung auf der Grundlage der vom Nahostquartett erarbeiteten Roadmap voranzubringen", unterstrich er.

    „Wir gehen davon aus, dass die arabischen Nationen ihre akuten politischen und Sozialprobleme zwar unter aktiver Mitwirkung der Weltgemeinschaft, aber ohne jeden Druck von außen, selbständig, in einer normalen Atmosphäre lösen müssen", sagte der russische Außenminister.

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