13:56 17 Januar 2017
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    Neue Ziele für Schanghaier Organisation

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    MOSKAU, 29. Juni (RIA Nowosti). Die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) hat sich das neue Ziel gesetzt, den Einfluss der USA in Zentralasien einzuengen. Das sagte der Präsident des Fonds Politika, Wjatscheslaw Nikonow, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau. „In letzter Zeit nimmt die Organisation eine neue Gestalt an und konzipiert neue Aufgaben. Eine Rolle spielten dabei so genannte ‚bunte Revolutionen' wie auch die jüngste Entwicklung in Afghanistan und im Irak."

    „Diese Entwicklung wurden von den Regierungseliten der zur SCO gehörenden Länder und anderen Staaten der Region als eine bedrohliche Verstärkung des amerikanischen Einflusses in Zentralasien eingeschätzt. Gerade das hatte vor einigen Monaten einen gewaltigen Impuls dafür gegeben, dass sich auch die SCO etwas transformiert", fuhr der bekannte russische Politologe fort.

    Der Organisation gehören Russland, Kasachstan, Usbekistan, China, Kirgisien und Tadschikistan an.

    „Gegenwärtig ist die SCO eine Art Interessenclub. Die zur Organisation gehörenden Länder haben ein gemeinsames Interesse, nämlich den amerikanischen Einfluss in Asien nach Kräften einzudämmen."

    Zugleich sagte Nikonow, dass die SCO-Mitglieder noch nicht bereit seien, eine militärische Komponente in der Organisation einzuführen. Dennoch schloss er nicht aus, dass im Rahmen der SCO in Zukunft Friedenskräfte aufgestellt werden könnten.

    „Die gegenwärtige Situation ist ganz anders. Die Schanghaier Organisation dient der Erörterung von Sicherheitsproblemen in Zentralasien", betonte Nikonow.

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