20:11 24 Januar 2017
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    Außenamtssprecher Jakowenko: Streben nach Zusammenarbeit im Rahmen der GUS dominiert

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    MOSKAU, 29. Juni (RIA Nowosti). In der ganzen Zeit seit der Gründung der GUS hat sich bei den Mitgliedsstaaten dieser Organisation im postsowjetischen Raum das Streben nach Zusammenarbeit gegen die Tendenz zum „Auseinanderlaufen" durchgesetzt. Das stellte der amtliche Sprecher des russischen Außenminsteriums, Alexander Jakowenko, in einem Interview für die gesellschafts-politische Tageszeitung „Trud" fest.

    „Und jetzt, da mehr als zehn Jahre vergangen sind, kann gesagt werden: Trotz aller Schwierigkeiten haben der Wille und das Streben der neuen unabhängigen Staaten nach Zusammenarbeit die Oberhand gegenüber der Tendenz zum `Auseinanderlaufen` gewonnen", sagte Jakowenko

    Nach Meinung des Außenamtssprechers sind zwischen den GUS-Staaten „unterschiedliche Formen des Zusammenwirkens entstanden, die in ihrer Gesamtheit vom Werdegang und von der schrittweisen Entwicklung der Integrationsprozesse im postsowjetischen Raum sprechen lassen".

    So seien die Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit (OVKS: Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan) und die Eurasische Wirtschafsgemeinschaft (EAEC: Russland, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan) zu bedeutsamen Organisationen im Raum der Ex-UdSSR geworden, so Jakowenko.

    Der Diplomat betonte ferner, dass die Absicht Russlands, Weißrusslands, Kasachstans und der Ukraine, den Gemeinsamen Wirtschaftsraum zu schaffen, ein Ergebnis der Suche nach den optimalen Wegen und Varianten der wirtschaftlichen Integration gewesen sei.

    Jakowenko bemerkte, dass der Beitritt Russlands zur Organisation „Zentralasiatische Zusammenarbeit" ein bedeutsames politisches Ereignis war. (OZAZ: Kasachstan, Kirgisien, Tadschikistan, Usbekistan und seit kurzem auch Russland.)

    (Russland hat überhaupt sehr viele Berührungspunkte mit den zentralasiatischen Ländern. Es sind dies die Bekämpfung des Terrorismus und des Drogenverkehrs, die Erschließung und Nutzung von Wasser- und Brennstoff- und Energieressourcen sowie die Entwicklung von Verkehrskorridoren. Den Staatschefs der OZAZ geht es auch darum, den Status ihrer Organisation durch die Einladung Russlands zu heben.).

    „Die Entwicklungen im Raum der Gemeinschaft bestätigten somit die weltweite Tendenz - unter den Bedingungen der Globalisierung und der wechselseitigen Abhängigkeit wird die Integration zu einem Imperativ. Egal, wo die Integrationsprozesse vor sich gehen, ob im Westen oder im Osten unseres Kontinents, sie fördern gleichermaßen die Formierung von Großeuropa ohne Trennlinien", betonte Jakowenko.

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