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    Russland-Besuch des Vorsitzenden der VRCh vor neuem historischem Hintergrund

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Der Besuch des Vorsitzenden der VRCh findet vor einem neuen historischen Hintergrund statt, wird im Kreml betont.

    Wie ein Sprecher in der Administration des Präsidenten Russlands in seinem RIA-Nowosti-Interview mitteilte, hatten die Außenminister Russlands und Chinas am 2. Juni in Wladiwostok die Urkunden über die Ratifizierung des Zusatzabkommens zwischen der Russischen Föderation und der Volksrepublik China über die russisch-chinesische Grenze an ihrem Ostteil ausgetauscht.

    "Unter den Prozess der juristischen Verankerung der Grenze zwischen zwei Großmächten wurde der Schlussstrich gezogen. Zum ersten Mal in der Geschichte ihrer Beziehungen verfügen Russland und China über eine beidseitig anerkannte Grenze auf ihrer ganzen Länge", unterstrich er.

    "Das setzt allen Spekulationen über das Bestehen eines territorialen Problems in den Beziehungen zwischen unseren Ländern ein Ende", betonte der Kreml-Sprecher.

    Wie er sagte, gebe es nach der endgültigen Grenzziehung zwischen Russland und China keine politischen Probleme, die die Entwicklung der Beziehungen der strategischen Partnerschaft ernstlich verkomplizieren können.

    "Der Schwerpunkt des Dialogs zwischen beiden Staatschefs verlagert sich auf Fragen der praktischen gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit, die die Interessen der breitesten Massen einfacher Bürger beider Länder tangieren", wurde im Kreml betont.

    Das Programm für die Entwicklung eines solchen Zusammenwirkens wurde im Aktionsplan zur Erfüllung der Bestimmungen des russisch-chinesischen Vertrages über gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit in den Jahren 2005-2008 formuliert. Diesen Plan bestätigten Wladimir Putin und Hu Jintao auf dem vorangegangenen russisch-chinesischen Gipfel im Oktober 2004 in Peking.

    "Beim heutigen Treffen werden die Staatschefs die Erfüllung des Aktionsplans prüfen und (sofern es notwendig ist) weitere Aufgaben zur Aktivierung der Arbeit entsprechender Regierungsämter der beiden Länder bezüglich der Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen stellen", sagte der Kreml-Sprecher.

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