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    Assistent des Präsidenten: Der Japan-Besuch des Präsidenten von Russland darf nur positiv sein

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    MOSKAU, 30. Juni (RIA Nowosti). Der Besuch des Präsidenten von Russland in Japan müsse ausschließlich positiv sein, erklärte Igor Schuwalow, Assistent des Präsidenten der Russischen Föderation, vor Journalisten.

    „Wir haben den Auftrag, am Inhalt des Besuches zu arbeiten. Das ist eine zweiseitige Arbeit, sie hängt nicht nur von der russischen Seite ab. Wenn der Besuch stattfindet, muss er ausschließlich positiv sein und darf nicht zu einer reinen Formsache herabsinken", sagte der Assistent des Präsidenten.

    „Wir beziehen folgende Position: Der Besuch wird dann stattfinden, wenn wir soweit sind, seinen Verlauf auf dem notwendigen Niveau zu gewährleisten", fügte er hinzu.

    Japan fordert von Russland die Rückgabe von vier Südkurilischen Inseln (Iturup, Kunaschir und die Inseln der Kleinen Kurilen), die in Japan „nördliche Territorien" genannt werden, welche die Sowjetunion 1945 angeblich im Ergebnis des Krieges erobert habe.

    Russland erkennt das Bestehen eines Gebietsproblems zwischen Japan und Russland an, lehnt jedoch die ultimativen Forderungen nach der Rückgabe der vier Inseln ab und schlägt vor, den Gebietsstreit aufgrund der Deklaration von 1956 zu schlichten. Laut der Deklaration könnte Russland - als Geste des guten Willens - Japan zwei südkurilische Inseln nach Abschluss eines politischen Freundschaftschaftsvertrages zwischen den Ländern abtreten.

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